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Jüdische kulturtage berlin

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Führung

QUEERNESS UND GENDER IM JÜDISCHEN BERLIN

STADTSPAZIERGANG (12:30 UHR)

Freitag, 20. November 2026

Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge

12:30 Uhr

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QUEERNESS UND GENDER IM JÜDISCHEN BERLIN

STADTSPAZIERGANG (12:30 UHR)

Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

BEGINN:

12:30 Uhr

Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge

11:30

BEGINN:

Auf den Spuren queerer jüdischer Geschichte in Berlin – von Herbert Budzislawski und Hannah Karminski bis Regina Jonas. Ein Stadtspaziergang für Menschen ab 15 Jahren. Zwei Termine: 12:30 und 15:00 Uhr. Mit Nirit Ben-Joseph

Eine 90-minütige Führung mit Nirit Ben-Joseph für Menschen ab 15
Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge - Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28-30, Mitte, Start: 20. November, jeweils 12.30 + 15 Uhr (maximal 25 Teilnehmende)

Queerness und Gender im Judentum – für manche scheint das bis heute ein Widerspruch zu sein. Aber die Geschichte erzählt etwas anderes. Queere jüdische Menschen lebten, liebten und kämpften in Berlin. Zugleich rangen Frauen darum, tradierte Geschlechterrollen zu überwinden und neue Wege im religiösen und gesellschaftlichen Leben zu eröffnen. Dabei stellt sich die Frage, was Tora und Talmud über Queerness und Geschlechterrollen sagen – und was sie verschweigen. Warum werden diese Themen in jüdischen Gemeinschaften bis heute so leidenschaftlich diskutiert? Viele Antworten führen in die Spandauer Vorstadt.

Diese Führung in der Neuen Synagoge und der Spandauer Vorstadt führt zu drei außergewöhnlichen Persönlichkeiten. Herbert Budzislawski lebte als schwuler Jude und Widerstandskämpfer in Berlin. Im Alter von nur 22 Jahren wurde er in Plötzensee hingerichtet. Hannah Karminski engagierte sich als Frauenrechtlerin und arbeitete eng mit der Reformpädagogin Paula Fürst zusammen. Sie wirkte maßgeblich an der Organisation der Kindertransporte mit, durch die rund 10.000 jüdische Kinder gerettet werden konnten. 1942 wurde sie nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Regina Jonas fragte bereits in ihrer Abschlussarbeit: „Kann die Frau das rabbinische Amt bekleiden?“ 1935 wurde sie als weltweit erste Frau zur Rabbinerin ordiniert. Ihr Weg ins Rabbinat steht für die Überwindung traditioneller Geschlechterrollen und die Emanzipation von Frauen im Judentum.

Sie alle lebten in der Spandauer Vorstadt und wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Führung folgt ihren Spuren und zeigt, wie eng Queerness, Geschlechterrollen, Religion und gesellschaftlicher Wandel im jüdischen Berlin miteinander verwoben sind.

Nirit Ben-Joseph ist eine israelisch-deutsche Filmemacherin und Stadtführerin, die seit 1987 in Berlin lebt. In ihren Führungen vermittelt sie die Geschichte der Stadt mit Schwerpunkten auf jüdischem Leben, dem Holocaust und der Berliner Stadtgeschichte. Außerdem arbeitet sie als Referentin und engagiert sich für Erinnerungskultur und den deutsch-israelischen Dialog. Bekannt wurde sie durch ihren Dokumentarfilm „You Look so German“ (2018). Ben-Josephs Arbeit verbindet historische Bildung mit persönlichen Perspektiven auf Identität, Erinnerung und Versöhnung.

BEGINN:

11:30

IMPRESSIONEN

HINWEISE ZUR VERANSTALTUNG

Mit dem Kauf der Karte erklären Sie sich mit Foto- und Videoaufnahmen einverstanden. Wenn Sie nicht auf Aufnahmen erscheinen möchten, sprechen Sie mit dem Foto/Videograf*in.

Externer Ticketshop. Es gelten die Bedingungen des Anbieters.

 Fotocredits: Nirit Ben-Joseph

DATUM

Freitag, 20. November 2026

EINLASS

Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge

BEGINN

11:30

11:30

ORT

Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

5 € · bis 18 Jahre frei

Externer Ticketshop: Papagena – es gelten die Bedingungen des Anbieters. Auch kostenlose Karten (Eintritt bis 18 Jahre frei) müssen über Papagena gebucht werden.

Karten für Schwerbeschädigte / Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sowie für Gruppen (ab 10 Personen) sind nur telefonisch erhältlich: 030 – 479 97474.

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