Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge - Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28-30, Mitte, Start: 13. November, jeweils 12.30 + 15 Uhr (maximal 25 Teilnehmende)
Am 5. November 1923 kam es in Berlin zu einem Pogrom. Fast zwei Tage lang zogen Randalierer durch das Scheunenviertel, plünderten Geschäfte und griffen die Bewohner:innen auf offener Straße an. Wie konnte es dazu kommen – zehn Jahre vor Beginn der NS-Diktatur?
Der Stadtspaziergang beleuchtet nicht nur den Ablauf dieses Pogroms, sondern führt auch in das jüdische Berlin der 1920er-Jahre. Im Mittelpunkt steht der Alltag im Scheunenviertel und in der Spandauer Vorstadt, wo alteingesessene deutsche Jüdinnen und Juden auf jüdische Migrantinnen und Migranten aus Osteuropa trafen, die nach Krieg, Hunger und Vertreibung in Berlin Zuflucht suchten. Wir entdecken die Vielfalt an Theatern, Geschäften, Schulen, Vereinen und Synagogen, die ihr Leben prägten, hören vom Scheunenviertelpogrom und von der der Selbstverteidigung jüdischer Kriegsveteranen und begegnen Persönlichkeiten wie Dora Diamant, Franz Kafkas letzter Gefährtin, und dem Sozialarbeiter Siegfried Lehmann – prägende Stimmen einer lebendigen jüdischen Kultur.
Der Historiker Jess Earle, 1990 in Los Angeles geboren, lebt seit 2013 in Berlin und ist stellvertretender Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum. Schwerpunkte seiner bisherigen Arbeit waren die Interaktion zwischen deutschen und osteuropäischen Juden in der Spandauer Vorstadt in den 1920er-Jahren und ihre Verfolgung in der NS-Zeit sowie jüdische Erfahrungen in der DDR. Dazu leitet er Bildungsseminare und doziert zu jüdischer Geschichte, Berliner Geschichte und deutscher Erinnerungskultur

Freitag, 13. November 2026
12:30 Uhr
Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge
Neue Synagoge
Freitag, 13. November 2026
12:30 Uhr
Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge
Neue Synagoge
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
bis 18 Jahre frei
NEUE SYNAGOGE
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
S-Bahn
Oranienburger Straße (S 1, 2, 25),
Hackescher Markt (S 5, 7, 9, 75),
U-Bahn
Oranienburger Tor (U 6),
Weinmeisterstraße (U 8),
Tram/Straßenbahn
Oranienburger Straße
(Tram M 1, M 5)Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge
Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge
Bitte achten Sie auf die Einlasszeiten und planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen.
Die Neue Synagoge ist weitgehend barrierefrei und mit dem Rollstuhl zugänglich. Der Eingangsbereich verfügt über stufenlose Zugänge und Rampen, ein Aufzug ermöglicht das Erreichen der verschiedenen Etagen. Nahezu alle Ausstellungsräume sind rollstuhlgerecht. Das historische Treppenhaus ist für Rollstühle nicht erreichbar, in den Ausstellungsräumen können mobile Sitzhocker ausgeliehen werden. Barrierefreie Toiletten stehen zur Verfügung, unter anderem im 1. Obergeschoss.
Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich. Der ermäßigte Preis gilt für Schülerinnen, Studierende, Auszubildende und Rentnerinnen, Nachweiskontrolle vor Ort.
Weitere Veranstaltungen
Ausstellung
17.11.26, 16:30
Forms of Alignment
Kuratorenführung mit Daniel Laufer im Rahmen der Ausstellung
Film
19.11.26, 20:00
MAMA
Hebr. OV mit Eng. UT
Film
22.11.26, 20:00
TELL ME EVERYTHING
Hebr. OV mit Eng. UT
Film
22.11.26, 18:00
CHECK OUT
Hebr. OV mit Eng. UT
Führung
13.11.26, 15:00
JÜDISCHES LEBEN IM SCHATTEN DER GEWALT
Eine 90-Minütige Führung mit Jess Earle
Lesung
15.11.26, 18:00
JULIA FRANCK
Ich ertrinke in den Wasser meiner eigenen Liebe. Rilkes letzte Geliebte
Lesung und Musik
15.11.26, 16:00
ALEXANDER ESTIS UND DAS TRIO SCHO
Am Anfang war Schmonzes
Führung
13.11.26, 12:30
JÜDISCHES LEBEN IM SCHATTEN DER GEWALT
Eine 90-Minütige Führung mit Jess Earle
Führung
20.11.26, 15:00
QUEERNESS UND GENDER IM JÜDISCHEN BERLIN
Stadtspaziergang
Film
16.11.26, 20:30
THE WEDDING ENTERTAINER
Eröffnung des Filmprogramms mit Empfang | Hebr. OV mit Eng. UT
Film
17.11.26, 18:00
ESTHER
Hebr. OV mit Eng. UT
Theater
15.11.26, 18:00
ORTO-DA THEATRE
Stones
Konzert
12.11.26, 19:00
MARINA MAXIMILIAN
Eröffnungskonzert
Ausstellung
14.11.26, 19:00
SUPER HERO
Ausstellung
Bilderbuchkino
16.11.26, 10:30
„THINGS THAT AREN'T“ – DIE KUNST VON MICHA ULLMAN
Mit Shalom Zuckerman und Judith Poznan
Lesung und Gespräch
16.11.26, 18:00
MARINA CHERNIVSKY
Bruchzeiten – Leben nach dem 7. Oktober
Lesung und Gespräch
16.11.26, 20:00
CHARLES LEWINSKY
Eine andere Geschichte
Bilderbuchkino zum Mitmachen
17.11.26, 10:30
ANJA TUCKERMANN
Damals in der Rosenstraße
Gespräch
17.11.26, 18:00
DAS BLAUE SOFA
Mit Assaf Gavrom, Shelly Kupferberg und Dana Vowinckel
Lyrik & Kontrabass
17.11.26, 20:00
DITI RONEN UND TAL RONEN, ANNE BIRKENHAUER
Kleines Drossel – ein Klangraum aus Sprache und Kontrabass
Film
17.11.26, 20:00
OXYGEN
Hebr. OV mit Eng. UT
Literarische Collage
18.11.26, 20:00
VICKI BAUM, GABRIELE TERGIT UND MASCHA KALÉKO – CHRONISTINNEN IHRER ZEIT
Eine literarische Collage mit Lola Giwerzew und Anna Seeberger
Lesung und Gespräch
18.11.26, 18:00
AUF DEN SPUREN VON MAX REINHARDT
Gespräch mit Dr. Berndt Schmidt zum Vermächtnis des Theatervisionärs
Show
19.11.26, 19:00
LIOR SUCHARD
Master Mentalist
Führung
20.11.26, 12:30
QUEERNESS UND GENDER IM JÜDISCHEN BERLIN
Stadtspaziergang
Konzert
21.11.26, 20:00
RAMI KLEINSTEIN
Abschlusskonzert

JÜDISCHES LEBEN IM SCHATTEN DER GEWALT
Eine 90-Minütige Führung mit Jess Earle
Neue Synagoge
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
13. November 2026
BEGINN:
12:30 Uhr
Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge
Ein Stadtspaziergang durch das jüdische Berlin der 1920er-Jahre: Im Mittelpunkt stehen das Scheunenviertelpogrom von 1923, jüdisches Alltagsleben sowie Persönlichkeiten wie Dora Diamant und Siegfried Lehmann.
Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge - Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28-30, Mitte, Start: 13. November, jeweils 12.30 + 15 Uhr (maximal 25 Teilnehmende)
Am 5. November 1923 kam es in Berlin zu einem Pogrom. Fast zwei Tage lang zogen Randalierer durch das Scheunenviertel, plünderten Geschäfte und griffen die Bewohner:innen auf offener Straße an. Wie konnte es dazu kommen – zehn Jahre vor Beginn der NS-Diktatur?
Der Stadtspaziergang beleuchtet nicht nur den Ablauf dieses Pogroms, sondern führt auch in das jüdische Berlin der 1920er-Jahre. Im Mittelpunkt steht der Alltag im Scheunenviertel und in der Spandauer Vorstadt, wo alteingesessene deutsche Jüdinnen und Juden auf jüdische Migrantinnen und Migranten aus Osteuropa trafen, die nach Krieg, Hunger und Vertreibung in Berlin Zuflucht suchten. Wir entdecken die Vielfalt an Theatern, Geschäften, Schulen, Vereinen und Synagogen, die ihr Leben prägten, hören vom Scheunenviertelpogrom und von der der Selbstverteidigung jüdischer Kriegsveteranen und begegnen Persönlichkeiten wie Dora Diamant, Franz Kafkas letzter Gefährtin, und dem Sozialarbeiter Siegfried Lehmann – prägende Stimmen einer lebendigen jüdischen Kultur.
Der Historiker Jess Earle, 1990 in Los Angeles geboren, lebt seit 2013 in Berlin und ist stellvertretender Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum. Schwerpunkte seiner bisherigen Arbeit waren die Interaktion zwischen deutschen und osteuropäischen Juden in der Spandauer Vorstadt in den 1920er-Jahren und ihre Verfolgung in der NS-Zeit sowie jüdische Erfahrungen in der DDR. Dazu leitet er Bildungsseminare und doziert zu jüdischer Geschichte, Berliner Geschichte und deutscher Erinnerungskultur
IMPRESSIONEN
BEGINN:
12:30

HINWEISE ZUR VERANSTALTUNG
Mit dem Kauf der Karte erklären Sie sich mit Foto- und Videoaufnahmen einverstanden. Wenn Sie nicht auf Aufnahmen erscheinen möchten, sprechen Sie mit dem Foto/Videograf*in.
Externer Ticketshop. Es gelten die Bedingungen des Anbieters.
12:30
BEGINN:
DATUM
Freitag, 13. November 2026
EINLASS
Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge
BEGINN
12:30
12:30
ORT
Neue Synagoge
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
bis 18 Jahre frei
Externer Ticketshop: Papagena – es gelten die Bedingungen des Anbieters. Auch kostenlose Karten (Eintritt bis 18 Jahre frei) müssen über Papagena gebucht werden.
Karten für Schwerbeschädigte / Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sowie für Gruppen (ab 10 Personen) sind nur telefonisch erhältlich: 030 – 479 97474.








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