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JÜDISCHES LEBEN IM SCHATTEN DER GEWALT

Eine 90-Minütige Führung mit Jess Earle

Führung

Ein Stadtspaziergang durch das jüdische Berlin der 1920er-Jahre: Im Mittelpunkt stehen das Scheunenviertelpogrom von 1923, jüdisches Alltagsleben sowie Persönlichkeiten wie Dora Diamant und Siegfried Lehmann.

Führung

JÜDISCHES LEBEN IM SCHATTEN DER GEWALT

Eine 90-Minütige Führung mit Jess Earle

Ein Stadtspaziergang durch das jüdische Berlin der 1920er-Jahre: Im Mittelpunkt stehen das Scheunenviertelpogrom von 1923, jüdisches Alltagsleben sowie Persönlichkeiten wie Dora Diamant und Siegfried Lehmann.

Führung

JÜDISCHES LEBEN IM SCHATTEN DER GEWALT

Eine 90-Minütige Führung mit Jess Earle

Ein Stadtspaziergang durch das jüdische Berlin der 1920er-Jahre: Im Mittelpunkt stehen das Scheunenviertelpogrom von 1923, jüdisches Alltagsleben sowie Persönlichkeiten wie Dora Diamant und Siegfried Lehmann.

JÜDISCHES LEBEN IM SCHATTEN DER GEWALT

Eine 90-Minütige Führung mit Jess Earle

Führung

Ein Stadtspaziergang durch das jüdische Berlin der 1920er-Jahre: Im Mittelpunkt stehen das Scheunenviertelpogrom von 1923, jüdisches Alltagsleben sowie Persönlichkeiten wie Dora Diamant und Siegfried Lehmann.

Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge - Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28-30, Mitte, Start: 13. November, jeweils 12.30 + 15 Uhr (maximal 25 Teilnehmende)

Am 5. November 1923 kam es in Berlin zu einem Pogrom. Fast zwei Tage lang zogen Randalierer durch das Scheunenviertel, plünderten Geschäfte und griffen die Bewohner:innen auf offener Straße an. Wie konnte es dazu kommen – zehn Jahre vor Beginn der NS-Diktatur?

Der Stadtspaziergang beleuchtet nicht nur den Ablauf dieses Pogroms, sondern führt auch in das jüdische Berlin der 1920er-Jahre. Im Mittelpunkt steht der Alltag im Scheunenviertel und in der Spandauer Vorstadt, wo alteingesessene deutsche Jüdinnen und Juden auf jüdische Migrantinnen und Migranten aus Osteuropa trafen, die nach Krieg, Hunger und Vertreibung in Berlin Zuflucht suchten. Wir entdecken die Vielfalt an Theatern, Geschäften, Schulen, Vereinen und Synagogen, die ihr Leben prägten, hören vom Scheunenviertelpogrom und von der der Selbstverteidigung jüdischer Kriegsveteranen und begegnen Persönlichkeiten wie Dora Diamant, Franz Kafkas letzter Gefährtin, und dem Sozialarbeiter Siegfried Lehmann – prägende Stimmen einer lebendigen jüdischen Kultur.

Der Historiker Jess Earle, 1990 in Los Angeles geboren, lebt seit 2013 in Berlin und ist stellvertretender Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum. Schwerpunkte seiner bisherigen Arbeit waren die Interaktion zwischen deutschen und osteuropäischen Juden in der Spandauer Vorstadt in den 1920er-Jahren und ihre Verfolgung in der NS-Zeit sowie jüdische Erfahrungen in der DDR. Dazu leitet er Bildungsseminare und doziert zu jüdischer Geschichte, Berliner Geschichte und deutscher Erinnerungskultur

Freitag, 13. November 2026

12:30 Uhr

Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge

Neue Synagoge

Freitag, 13. November 2026

12:30 Uhr

Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge

Neue Synagoge

Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

bis 18 Jahre frei

NEUE SYNAGOGE

Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

  • S-Bahn
    Oranienburger Straße (S 1, 2, 25),
    Hackescher Markt (S 5, 7, 9, 75),

    U-Bahn
    Oranienburger Tor (U 6),
    Weinmeisterstraße (U 8),

    Tram/Straßenbahn
    Oranienburger Straße
    (Tram M 1, M 5)

  • Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge

    Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge

    Bitte achten Sie auf die Einlasszeiten und planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen.

  • Die Neue Synagoge ist weitgehend barrierefrei und mit dem Rollstuhl zugänglich. Der Eingangsbereich verfügt über stufenlose Zugänge und Rampen, ein Aufzug ermöglicht das Erreichen der verschiedenen Etagen. Nahezu alle Ausstellungsräume sind rollstuhlgerecht. Das historische Treppenhaus ist für Rollstühle nicht erreichbar, in den Ausstellungsräumen können mobile Sitzhocker ausgeliehen werden. Barrierefreie Toiletten stehen zur Verfügung, unter anderem im 1. Obergeschoss.

  • Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich. Der ermäßigte Preis gilt für Schülerinnen, Studierende, Auszubildende und Rentnerinnen, Nachweiskontrolle vor Ort.

Weitere Veranstaltungen

Ausstellung

17.11.26, 16:30

Forms of Alignment

Kuratorenführung mit Daniel Laufer im Rahmen der Ausstellung

Führung

13.11.26, 15:00

JÜDISCHES LEBEN IM SCHATTEN DER GEWALT

Eine 90-Minütige Führung mit Jess Earle

Lesung

15.11.26, 18:00

JULIA FRANCK

Ich ertrinke in den Wasser meiner eigenen Liebe. Rilkes letzte Geliebte

Lesung und Musik

15.11.26, 16:00

ALEXANDER ESTIS UND DAS TRIO SCHO

Am Anfang war Schmonzes

Führung

13.11.26, 12:30

JÜDISCHES LEBEN IM SCHATTEN DER GEWALT

Eine 90-Minütige Führung mit Jess Earle

Bilderbuchkino

16.11.26, 10:30

„THINGS THAT AREN'T“ – DIE KUNST VON MICHA ULLMAN

Mit Shalom Zuckerman und Judith Poznan

Lyrik & Kontrabass

17.11.26, 20:00

DITI RONEN UND TAL RONEN, ANNE BIRKENHAUER

Kleines Drossel – ein Klangraum aus Sprache und Kontrabass

Literarische Collage

18.11.26, 20:00

VICKI BAUM, GABRIELE TERGIT UND MASCHA KALÉKO – CHRONISTINNEN IHRER ZEIT

Eine literarische Collage mit Lola Giwerzew und Anna Seeberger

Lesung und Gespräch

18.11.26, 18:00

AUF DEN SPUREN VON MAX REINHARDT

Gespräch mit Dr. Berndt Schmidt zum Vermächtnis des Theatervisionärs

bis 18 Jahre frei

13. November 2026 um 12:30:00

Motiv_Hintergrund.png

JÜDISCHES LEBEN IM SCHATTEN DER GEWALT

Eine 90-Minütige Führung mit Jess Earle

Neue Synagoge

Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

13. November 2026

BEGINN:

12:30 Uhr

Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge

Ein Stadtspaziergang durch das jüdische Berlin der 1920er-Jahre: Im Mittelpunkt stehen das Scheunenviertelpogrom von 1923, jüdisches Alltagsleben sowie Persönlichkeiten wie Dora Diamant und Siegfried Lehmann.

Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge - Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28-30, Mitte, Start: 13. November, jeweils 12.30 + 15 Uhr (maximal 25 Teilnehmende)

Am 5. November 1923 kam es in Berlin zu einem Pogrom. Fast zwei Tage lang zogen Randalierer durch das Scheunenviertel, plünderten Geschäfte und griffen die Bewohner:innen auf offener Straße an. Wie konnte es dazu kommen – zehn Jahre vor Beginn der NS-Diktatur?

Der Stadtspaziergang beleuchtet nicht nur den Ablauf dieses Pogroms, sondern führt auch in das jüdische Berlin der 1920er-Jahre. Im Mittelpunkt steht der Alltag im Scheunenviertel und in der Spandauer Vorstadt, wo alteingesessene deutsche Jüdinnen und Juden auf jüdische Migrantinnen und Migranten aus Osteuropa trafen, die nach Krieg, Hunger und Vertreibung in Berlin Zuflucht suchten. Wir entdecken die Vielfalt an Theatern, Geschäften, Schulen, Vereinen und Synagogen, die ihr Leben prägten, hören vom Scheunenviertelpogrom und von der der Selbstverteidigung jüdischer Kriegsveteranen und begegnen Persönlichkeiten wie Dora Diamant, Franz Kafkas letzter Gefährtin, und dem Sozialarbeiter Siegfried Lehmann – prägende Stimmen einer lebendigen jüdischen Kultur.

Der Historiker Jess Earle, 1990 in Los Angeles geboren, lebt seit 2013 in Berlin und ist stellvertretender Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum. Schwerpunkte seiner bisherigen Arbeit waren die Interaktion zwischen deutschen und osteuropäischen Juden in der Spandauer Vorstadt in den 1920er-Jahren und ihre Verfolgung in der NS-Zeit sowie jüdische Erfahrungen in der DDR. Dazu leitet er Bildungsseminare und doziert zu jüdischer Geschichte, Berliner Geschichte und deutscher Erinnerungskultur

IMPRESSIONEN

BEGINN:

12:30

HINWEISE ZUR VERANSTALTUNG

Mit dem Kauf der Karte erklären Sie sich mit Foto- und Videoaufnahmen einverstanden. Wenn Sie nicht auf Aufnahmen erscheinen möchten, sprechen Sie mit dem Foto/Videograf*in.

Externer Ticketshop. Es gelten die Bedingungen des Anbieters.

12:30

BEGINN:

DATUM

Freitag, 13. November 2026

EINLASS

Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge

BEGINN

12:30

12:30

ORT

Neue Synagoge

Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

bis 18 Jahre frei

Externer Ticketshop: Papagena – es gelten die Bedingungen des Anbieters. Auch kostenlose Karten (Eintritt bis 18 Jahre frei) müssen über Papagena gebucht werden.

Karten für Schwerbeschädigte / Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sowie für Gruppen (ab 10 Personen) sind nur telefonisch erhältlich: 030 – 479 97474.

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