
Führung
Queerness und Gender im jüdischen Berlin
Stadtspaziergang
Auf den Spuren queerer jüdischer Geschichte in Berlin – von Herbert Budzislawski und Hannah Karminski bis Regina Jonas. Ein Stadtspaziergang für Menschen ab 15 Jahren. Zwei Termine: 12:30 und 15:00 Uhr. Mit Nirit Ben-Joseph.
Eine 90-minütige Führung mit Nirit Ben-Joseph für Menschen ab 15
Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge - Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28-30, Mitte, Start: 20. November, jeweils 12.30 + 15 Uhr (maximal 25 Teilnehmende)
Queerness und Gender im Judentum – für manche scheint das bis heute ein Widerspruch zu sein. Aber die Geschichte erzählt etwas anderes. Queere jüdische Menschen lebten, liebten und kämpften in Berlin. Zugleich rangen Frauen darum, tradierte Geschlechterrollen zu überwinden und neue Wege im religiösen und gesellschaftlichen Leben zu eröffnen. Dabei stellt sich die Frage, was Tora und Talmud über Queerness und Geschlechterrollen sagen – und was sie verschweigen. Warum werden diese Themen in jüdischen Gemeinschaften bis heute so leidenschaftlich diskutiert? Viele Antworten führen in die Spandauer Vorstadt.
Diese Führung in der Neuen Synagoge und der Spandauer Vorstadt führt zu drei außergewöhnlichen Persönlichkeiten. Herbert Budzislawski lebte als schwuler Jude und Widerstandskämpfer in Berlin. Im Alter von nur 22 Jahren wurde er in Plötzensee hingerichtet. Hannah Karminski engagierte sich als Frauenrechtlerin und arbeitete eng mit der Reformpädagogin Paula Fürst zusammen. Sie wirkte maßgeblich an der Organisation der Kindertransporte mit, durch die rund 10.000 jüdische Kinder gerettet werden konnten. 1942 wurde sie nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Regina Jonas fragte bereits in ihrer Abschlussarbeit: „Kann die Frau das rabbinische Amt bekleiden?“ 1935 wurde sie als weltweit erste Frau zur Rabbinerin ordiniert. Ihr Weg ins Rabbinat steht für die Überwindung traditioneller Geschlechterrollen und die Emanzipation von Frauen im Judentum.
Sie alle lebten in der Spandauer Vorstadt und wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Führung folgt ihren Spuren und zeigt, wie eng Queerness, Geschlechterrollen, Religion und gesellschaftlicher Wandel im jüdischen Berlin miteinander verwoben sind.
Nirit Ben-Joseph ist eine israelisch-deutsche Filmemacherin und Stadtführerin, die seit 1987 in Berlin lebt. In ihren Führungen vermittelt sie die Geschichte der Stadt mit Schwerpunkten auf jüdischem Leben, dem Holocaust und der Berliner Stadtgeschichte. Außerdem arbeitet sie als Referentin und engagiert sich für Erinnerungskultur und den deutsch-israelischen Dialog. Bekannt wurde sie durch ihren Dokumentarfilm „You Look so German“ (2018). Ben-Josephs Arbeit verbindet historische Bildung mit persönlichen Perspektiven auf Identität, Erinnerung und Versöhnung.

Fotocredits: Nirit Ben-Joseph
Freitag, 20. November 2026
15:00 Uhr
Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge
ab 5 Euro, bis 18 Jahre frei
NEUE SYNAGOGE
Oranienburger Str. 28-31, 10117 Berlin
S-Bahn
Oranienburger Straße (S 1, 2, 25),
Hackescher Markt (S 5, 7, 9, 75),
U-Bahn
Oranienburger Tor (U 6),
Weinmeisterstraße (U 8),
Tram/Straßenbahn
Oranienburger Straße
(Tram M 1, M 5)Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge
Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge
Bitte achten Sie auf die Einlasszeiten und planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen.
Die Neue Synagoge ist weitgehend barrierefrei und mit dem Rollstuhl zugänglich. Der Eingangsbereich verfügt über stufenlose Zugänge und Rampen, ein Aufzug ermöglicht das Erreichen der verschiedenen Etagen. Nahezu alle Ausstellungsräume sind rollstuhlgerecht. Das historische Treppenhaus ist für Rollstühle nicht erreichbar, in den Ausstellungsräumen können mobile Sitzhocker ausgeliehen werden. Barrierefreie Toiletten stehen zur Verfügung, unter anderem im 1. Obergeschoss.
Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich. Der ermäßigte Preis gilt für Schülerinnen, Studierende, Auszubildende und Rentnerinnen, Nachweiskontrolle vor Ort.
Eine 90-minütige Führung mit Nirit Ben-Joseph für Menschen ab 15
Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge - Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28-30, Mitte, Start: 20. November, jeweils 12.30 + 15 Uhr (maximal 25 Teilnehmende)
Queerness und Gender im Judentum – für manche scheint das bis heute ein Widerspruch zu sein. Aber die Geschichte erzählt etwas anderes. Queere jüdische Menschen lebten, liebten und kämpften in Berlin. Zugleich rangen Frauen darum, tradierte Geschlechterrollen zu überwinden und neue Wege im religiösen und gesellschaftlichen Leben zu eröffnen. Dabei stellt sich die Frage, was Tora und Talmud über Queerness und Geschlechterrollen sagen – und was sie verschweigen. Warum werden diese Themen in jüdischen Gemeinschaften bis heute so leidenschaftlich diskutiert? Viele Antworten führen in die Spandauer Vorstadt.
Diese Führung in der Neuen Synagoge und der Spandauer Vorstadt führt zu drei außergewöhnlichen Persönlichkeiten. Herbert Budzislawski lebte als schwuler Jude und Widerstandskämpfer in Berlin. Im Alter von nur 22 Jahren wurde er in Plötzensee hingerichtet. Hannah Karminski engagierte sich als Frauenrechtlerin und arbeitete eng mit der Reformpädagogin Paula Fürst zusammen. Sie wirkte maßgeblich an der Organisation der Kindertransporte mit, durch die rund 10.000 jüdische Kinder gerettet werden konnten. 1942 wurde sie nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Regina Jonas fragte bereits in ihrer Abschlussarbeit: „Kann die Frau das rabbinische Amt bekleiden?“ 1935 wurde sie als weltweit erste Frau zur Rabbinerin ordiniert. Ihr Weg ins Rabbinat steht für die Überwindung traditioneller Geschlechterrollen und die Emanzipation von Frauen im Judentum.
Sie alle lebten in der Spandauer Vorstadt und wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Führung folgt ihren Spuren und zeigt, wie eng Queerness, Geschlechterrollen, Religion und gesellschaftlicher Wandel im jüdischen Berlin miteinander verwoben sind.
Nirit Ben-Joseph ist eine israelisch-deutsche Filmemacherin und Stadtführerin, die seit 1987 in Berlin lebt. In ihren Führungen vermittelt sie die Geschichte der Stadt mit Schwerpunkten auf jüdischem Leben, dem Holocaust und der Berliner Stadtgeschichte. Außerdem arbeitet sie als Referentin und engagiert sich für Erinnerungskultur und den deutsch-israelischen Dialog. Bekannt wurde sie durch ihren Dokumentarfilm „You Look so German“ (2018). Ben-Josephs Arbeit verbindet historische Bildung mit persönlichen Perspektiven auf Identität, Erinnerung und Versöhnung.

Fotocredits: Nirit Ben-Joseph
Freitag, 20. November 2026
15:00 Uhr
Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge
Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Freitag, 20. November 2026
15:00 Uhr
Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge
Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
ab 5 Euro, bis 18 Jahre frei
NEUE SYNAGOGE
Oranienburger Str. 28-31, 10117 Berlin
S-Bahn
Oranienburger Straße (S 1, 2, 25),
Hackescher Markt (S 5, 7, 9, 75),
U-Bahn
Oranienburger Tor (U 6),
Weinmeisterstraße (U 8),
Tram/Straßenbahn
Oranienburger Straße
(Tram M 1, M 5)Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge
Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge
Bitte achten Sie auf die Einlasszeiten und planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen.
Die Neue Synagoge ist weitgehend barrierefrei und mit dem Rollstuhl zugänglich. Der Eingangsbereich verfügt über stufenlose Zugänge und Rampen, ein Aufzug ermöglicht das Erreichen der verschiedenen Etagen. Nahezu alle Ausstellungsräume sind rollstuhlgerecht. Das historische Treppenhaus ist für Rollstühle nicht erreichbar, in den Ausstellungsräumen können mobile Sitzhocker ausgeliehen werden. Barrierefreie Toiletten stehen zur Verfügung, unter anderem im 1. Obergeschoss.
Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich. Der ermäßigte Preis gilt für Schülerinnen, Studierende, Auszubildende und Rentnerinnen, Nachweiskontrolle vor Ort.
Freitag, 20. November 2026
15:00 Uhr
Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge
Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
ab 5 Euro, bis 18 Jahre frei
NEUE SYNAGOGE
Oranienburger Str. 28-31, 10117 Berlin
S-Bahn
Oranienburger Straße (S 1, 2, 25),
Hackescher Markt (S 5, 7, 9, 75),
U-Bahn
Oranienburger Tor (U 6),
Weinmeisterstraße (U 8),
Tram/Straßenbahn
Oranienburger Straße
(Tram M 1, M 5)Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge
Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge
Bitte achten Sie auf die Einlasszeiten und planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen.
Die Neue Synagoge ist weitgehend barrierefrei und mit dem Rollstuhl zugänglich. Der Eingangsbereich verfügt über stufenlose Zugänge und Rampen, ein Aufzug ermöglicht das Erreichen der verschiedenen Etagen. Nahezu alle Ausstellungsräume sind rollstuhlgerecht. Das historische Treppenhaus ist für Rollstühle nicht erreichbar, in den Ausstellungsräumen können mobile Sitzhocker ausgeliehen werden. Barrierefreie Toiletten stehen zur Verfügung, unter anderem im 1. Obergeschoss.
Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich. Der ermäßigte Preis gilt für Schülerinnen, Studierende, Auszubildende und Rentnerinnen, Nachweiskontrolle vor Ort.
Weitere Veranstaltungen

Queerness und Gender im jüdischen Berlin
Stadtspaziergang
Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
20. November 2026
BEGINN:
15:00 Uhr
Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge
Auf den Spuren queerer jüdischer Geschichte in Berlin – von Herbert Budzislawski und Hannah Karminski bis Regina Jonas. Ein Stadtspaziergang für Menschen ab 15 Jahren. Zwei Termine: 12:30 und 15:00 Uhr. Mit Nirit Ben-Joseph.
Eine 90-minütige Führung mit Nirit Ben-Joseph für Menschen ab 15
Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge - Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28-30, Mitte, Start: 20. November, jeweils 12.30 + 15 Uhr (maximal 25 Teilnehmende)
Queerness und Gender im Judentum – für manche scheint das bis heute ein Widerspruch zu sein. Aber die Geschichte erzählt etwas anderes. Queere jüdische Menschen lebten, liebten und kämpften in Berlin. Zugleich rangen Frauen darum, tradierte Geschlechterrollen zu überwinden und neue Wege im religiösen und gesellschaftlichen Leben zu eröffnen. Dabei stellt sich die Frage, was Tora und Talmud über Queerness und Geschlechterrollen sagen – und was sie verschweigen. Warum werden diese Themen in jüdischen Gemeinschaften bis heute so leidenschaftlich diskutiert? Viele Antworten führen in die Spandauer Vorstadt.
Diese Führung in der Neuen Synagoge und der Spandauer Vorstadt führt zu drei außergewöhnlichen Persönlichkeiten. Herbert Budzislawski lebte als schwuler Jude und Widerstandskämpfer in Berlin. Im Alter von nur 22 Jahren wurde er in Plötzensee hingerichtet. Hannah Karminski engagierte sich als Frauenrechtlerin und arbeitete eng mit der Reformpädagogin Paula Fürst zusammen. Sie wirkte maßgeblich an der Organisation der Kindertransporte mit, durch die rund 10.000 jüdische Kinder gerettet werden konnten. 1942 wurde sie nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Regina Jonas fragte bereits in ihrer Abschlussarbeit: „Kann die Frau das rabbinische Amt bekleiden?“ 1935 wurde sie als weltweit erste Frau zur Rabbinerin ordiniert. Ihr Weg ins Rabbinat steht für die Überwindung traditioneller Geschlechterrollen und die Emanzipation von Frauen im Judentum.
Sie alle lebten in der Spandauer Vorstadt und wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Führung folgt ihren Spuren und zeigt, wie eng Queerness, Geschlechterrollen, Religion und gesellschaftlicher Wandel im jüdischen Berlin miteinander verwoben sind.
Nirit Ben-Joseph ist eine israelisch-deutsche Filmemacherin und Stadtführerin, die seit 1987 in Berlin lebt. In ihren Führungen vermittelt sie die Geschichte der Stadt mit Schwerpunkten auf jüdischem Leben, dem Holocaust und der Berliner Stadtgeschichte. Außerdem arbeitet sie als Referentin und engagiert sich für Erinnerungskultur und den deutsch-israelischen Dialog. Bekannt wurde sie durch ihren Dokumentarfilm „You Look so German“ (2018). Ben-Josephs Arbeit verbindet historische Bildung mit persönlichen Perspektiven auf Identität, Erinnerung und Versöhnung.
IMPRESSIONEN
BEGINN:
15:00

HINWEISE ZUR VERANSTALTUNG
Mit dem Kauf der Karte erklären Sie sich mit Foto- und Videoaufnahmen einverstanden. Wenn Sie nicht auf Aufnahmen erscheinen möchten, sprechen Sie mit dem Foto/Videograf*in.
Externer Ticketshop. Es gelten die Bedingungen des Anbieters.
Fotocredits: Nirit Ben-Joseph
15:00
BEGINN:
DATUM
Freitag, 20. November 2026
EINLASS
Treffpunkt: Eingang der Neuen Synagoge
BEGINN
15:00
15:00
ORT
Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
ab 5 Euro, bis 18 Jahre frei
Externer Ticketshop: Papagena – es gelten die Bedingungen des Anbieters. Auch kostenlose Karten (Eintritt bis 18 Jahre frei) müssen über Papagena gebucht werden.
Karten für Schwerbeschädigte / Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sowie für Gruppen (ab 10 Personen) sind nur telefonisch erhältlich: 030 – 479 97474.






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