
Theater
ORTO-DA THEATRE
Stones
Was wäre, wenn Denkmäler plötzlich lebendig werden? Das Orto-Da Theatre aus Tel Aviv verbindet in „Stones“ Physical Theatre, Tableaux vivants, Musik und Licht zu einem eindringlichen Abend über Erinnerungskultur.
Das Stück „Stones“ des in Tel Aviv beheimateten Orto-Da Theatre fragt danach, was geschehen würde, wenn Denkmäler plötzlich zu sprechen begännen. Performer und Regisseur Yinon Tzafrir entwickelte den Abend gemeinsam mit seinem sechsköpfigen Ensemble über einen Zeitraum von mehr als zwölf Jahren. Ohne Sprache, dafür mit Tableau vivants, Physical Theatre, einem eindringlichen Soundtrack und präziser Lichtdramaturgie, setzen sich die lebendig gewordenen Skulpturen mit Erinnerungskultur auseinander. Der berührende und zugleich überraschend humorvolle Abend verwebt Geschichte mit Erzählungen individueller Resilienz.
Ausgangspunkt ist das Denkmal für die Helden des Ghettos in Warschau, das der jüdische Bildhauer Nathan Rapoport 1948 schuf. Der monumentale, zweiseitige Block aus schwedischem Labradorit erinnert an den Aufstand im Warschauer Ghetto von 1943: Während die Vorderseite überlebensgroße Bronzefiguren kämpfender Widerstandskämpfer zeigt, stellt die Rückseite eine Gruppe von Menschen auf ihrem Weg in den Tod dar. Weltweite Bekanntheit erlangte der Ort durch den Kniefall Willy Brandts im Jahr 1970 — eine symbolische Geste der Bitte um Vergebung für die deutschen Verbrechen.
Das Orto-Da Theatre feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen.
Die außergewöhnliche Bühnenästhetik des Ensembles wurde bislang mit 15 internationalen Theaterpreisen ausgezeichnet, darunter auch „Stones“ als „Bestes Stück“.


Fotocredits Roy Flour
Sonntag, 15. November 2026
18:00 Uhr
Einlass: 17:00 Uhr
Synagoge Rykestraße
Rykestraße 53, 10405 Berlin
ab 12 Euro
SYNAGOGE RYKESTRASSE
Rykestraße 53, 10405 Berlin
U-Bahn: U2 bis Senefelderplatz, ca. sieben Gehminuten über Kollwitz- und Knaackstraße. Straßenbahn: M1, M2, M10 oder 12/50 bis Haltestelle Knaackstraße oder Marienburger Straße, jeweils nur wenige Gehminuten entfernt. Adresse: Rykestraße 53, 10405 Berlin.
Einlass: 17:00 Uhr
Einlass: 17:00 Uhr
Bitte achten Sie auf die Einlasszeiten und planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen. Vor der Veranstaltung können Sie im Street Food Court im Hof der Synagoge koschere Speisen und Getränke erwerben.
In der Synagoge Rykestraße stehen Rollstuhlplätze sowie designierte Plätze für Begleitpersonen zur Verfügung. Karten dafür sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich.
Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich. Der ermäßigte Preis gilt für Schülerinnen, Studierende, Auszubildende und Rentnerinnen, Nachweiskontrolle vor Ort.
Das Stück „Stones“ des in Tel Aviv beheimateten Orto-Da Theatre fragt danach, was geschehen würde, wenn Denkmäler plötzlich zu sprechen begännen. Performer und Regisseur Yinon Tzafrir entwickelte den Abend gemeinsam mit seinem sechsköpfigen Ensemble über einen Zeitraum von mehr als zwölf Jahren. Ohne Sprache, dafür mit Tableau vivants, Physical Theatre, einem eindringlichen Soundtrack und präziser Lichtdramaturgie, setzen sich die lebendig gewordenen Skulpturen mit Erinnerungskultur auseinander. Der berührende und zugleich überraschend humorvolle Abend verwebt Geschichte mit Erzählungen individueller Resilienz.
Ausgangspunkt ist das Denkmal für die Helden des Ghettos in Warschau, das der jüdische Bildhauer Nathan Rapoport 1948 schuf. Der monumentale, zweiseitige Block aus schwedischem Labradorit erinnert an den Aufstand im Warschauer Ghetto von 1943: Während die Vorderseite überlebensgroße Bronzefiguren kämpfender Widerstandskämpfer zeigt, stellt die Rückseite eine Gruppe von Menschen auf ihrem Weg in den Tod dar. Weltweite Bekanntheit erlangte der Ort durch den Kniefall Willy Brandts im Jahr 1970 — eine symbolische Geste der Bitte um Vergebung für die deutschen Verbrechen.
Das Orto-Da Theatre feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen.
Die außergewöhnliche Bühnenästhetik des Ensembles wurde bislang mit 15 internationalen Theaterpreisen ausgezeichnet, darunter auch „Stones“ als „Bestes Stück“.

Fotocredits Roy Flour
Sonntag, 15. November 2026
18:00 Uhr
Einlass: 17:00 Uhr
Synagoge Rykestraße
Sonntag, 15. November 2026
18:00 Uhr
Einlass: 17:00 Uhr
Synagoge Rykestraße
Rykestraße 53, 10405 Berlin
ab 12 Euro
SYNAGOGE RYKESTRASSE
Rykestraße 53, 10405 Berlin
U-Bahn: U2 bis Senefelderplatz, ca. sieben Gehminuten über Kollwitz- und Knaackstraße. Straßenbahn: M1, M2, M10 oder 12/50 bis Haltestelle Knaackstraße oder Marienburger Straße, jeweils nur wenige Gehminuten entfernt. Adresse: Rykestraße 53, 10405 Berlin.
Einlass: 17:00 Uhr
Einlass: 17:00 Uhr
Bitte achten Sie auf die Einlasszeiten und planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen. Vor der Veranstaltung können Sie im Street Food Court im Hof der Synagoge koschere Speisen und Getränke erwerben.
In der Synagoge Rykestraße stehen Rollstuhlplätze sowie designierte Plätze für Begleitpersonen zur Verfügung. Karten dafür sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich.
Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich. Der ermäßigte Preis gilt für Schülerinnen, Studierende, Auszubildende und Rentnerinnen, Nachweiskontrolle vor Ort.
Sonntag, 15. November 2026
18:00 Uhr
Einlass: 17:00 Uhr
Synagoge Rykestraße
Rykestraße 53, 10405 Berlin
ab 12 Euro
SYNAGOGE RYKESTRASSE
Rykestraße 53, 10405 Berlin
U-Bahn: U2 bis Senefelderplatz, ca. sieben Gehminuten über Kollwitz- und Knaackstraße. Straßenbahn: M1, M2, M10 oder 12/50 bis Haltestelle Knaackstraße oder Marienburger Straße, jeweils nur wenige Gehminuten entfernt. Adresse: Rykestraße 53, 10405 Berlin.
Einlass: 17:00 Uhr
Einlass: 17:00 Uhr
Bitte achten Sie auf die Einlasszeiten und planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen. Vor der Veranstaltung können Sie im Street Food Court im Hof der Synagoge koschere Speisen und Getränke erwerben.
In der Synagoge Rykestraße stehen Rollstuhlplätze sowie designierte Plätze für Begleitpersonen zur Verfügung. Karten dafür sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich.
Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich. Der ermäßigte Preis gilt für Schülerinnen, Studierende, Auszubildende und Rentnerinnen, Nachweiskontrolle vor Ort.
Weitere Veranstaltungen
Vortrag
15.11.26, 16:00
JULIAN VOLOJ
SUPERHELDEN – GEBOREN AUS EXIL UND ENTRECHTUNG
Von den „Katzenjammer Kids“ über Superman und Marvel bis zu Art Spiegelmans „Maus“: Julian Voloj zeichnet die Geschichte des jüdisch-amerikanischen Comics nach. Für die Jüdischen Kulturtage hat der New Yorker Graphic-Novel-Autor zudem drei eigene Comichefte gestaltet.
Lyrik & Kontrabass
17.11.26, 20:00
DITI RONEN UND TAL RONEN, ANNE BIRKENHAUER
Kleines Drossel – ein Klangraum aus Sprache und Kontrabass
Diti Ronens Langgedicht erzählt von fünf Frauen und einem Arbeitslager am Ende des Zweiten Weltkriegs – eine dreisprachige Lesung zwischen Literatur, Erinnerung und Musik.
Literarische Collage
18.11.26, 20:00
VICKI BAUM, GABRIELE TERGIT UND MASCHA KALÉKO – CHRONISTINNEN IHRER ZEIT
Eine literarische Collage mit Lola Giwerzew und Anna Seeberger
Eine literarische Collage über drei jüdische Autorinnen, die das Berlin der Weimarer Republik mit scharfem Blick beschrieben und deren Stimmen bis heute nachhallen.

ORTO-DA THEATRE
Stones
Synagoge Rykestraße
Rykestraße 53, 10405 Berlin
15. November 2026
BEGINN:
18:00 Uhr
Einlass: 17:00 Uhr
Was wäre, wenn Denkmäler plötzlich lebendig werden? Das Orto-Da Theatre aus Tel Aviv verbindet in „Stones“ Physical Theatre, Tableaux vivants, Musik und Licht zu einem eindringlichen Abend über Erinnerungskultur.
Das Stück „Stones“ des in Tel Aviv beheimateten Orto-Da Theatre fragt danach, was geschehen würde, wenn Denkmäler plötzlich zu sprechen begännen. Performer und Regisseur Yinon Tzafrir entwickelte den Abend gemeinsam mit seinem sechsköpfigen Ensemble über einen Zeitraum von mehr als zwölf Jahren. Ohne Sprache, dafür mit Tableau vivants, Physical Theatre, einem eindringlichen Soundtrack und präziser Lichtdramaturgie, setzen sich die lebendig gewordenen Skulpturen mit Erinnerungskultur auseinander. Der berührende und zugleich überraschend humorvolle Abend verwebt Geschichte mit Erzählungen individueller Resilienz.
Ausgangspunkt ist das Denkmal für die Helden des Ghettos in Warschau, das der jüdische Bildhauer Nathan Rapoport 1948 schuf. Der monumentale, zweiseitige Block aus schwedischem Labradorit erinnert an den Aufstand im Warschauer Ghetto von 1943: Während die Vorderseite überlebensgroße Bronzefiguren kämpfender Widerstandskämpfer zeigt, stellt die Rückseite eine Gruppe von Menschen auf ihrem Weg in den Tod dar. Weltweite Bekanntheit erlangte der Ort durch den Kniefall Willy Brandts im Jahr 1970 — eine symbolische Geste der Bitte um Vergebung für die deutschen Verbrechen.
Das Orto-Da Theatre feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen.
Die außergewöhnliche Bühnenästhetik des Ensembles wurde bislang mit 15 internationalen Theaterpreisen ausgezeichnet, darunter auch „Stones“ als „Bestes Stück“.
IMPRESSIONEN
BEGINN:
18:00

HINWEISE ZUR VERANSTALTUNG
Bitte achten Sie auf die Einlasszeiten und planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen.
Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrerinnen und deren Begleitung sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich. Der ermäßigte Preis gilt für Schülerinnen, Studierende, Auszubildende und Rentnerinnen, Nachweiskontrolle vor Ort. Mit dem Kauf der Karte erklären Sie sich mit Foto- und Videoaufnahmen einverstanden
Externer Ticketshop. Es gelten die Bedingungen des Anbieters.
Fotocredits Roy Flour
18:00
BEGINN:
DATUM
Sonntag, 15. November 2026
EINLASS
Einlass: 17:00 Uhr
BEGINN
18:00
18:00
ORT
Synagoge Rykestraße
Rykestraße 53, 10405 Berlin
ab 12 Euro
Externer Ticketshop: Papagena – es gelten die Bedingungen des Anbieters. Auch kostenlose Karten (Eintritt bis 18 Jahre frei) müssen über Papagena gebucht werden.
Karten für Schwerbeschädigte / Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sowie für Gruppen (ab 10 Personen) sind nur telefonisch erhältlich: 030 – 479 97474.









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