
Julia Franck
Ich ertrinke in den Wassern meiner eigenen Liebe. Rilkes letzte Geliebte
Lesung
Im Jahr von Rilkes 100. Todestag richtet Julia Franck den Blick auf eine Frau, die lange im Schatten dieser berühmten Liebe stand: Baladine Klossowska, Künstlerin, Mutter von Balthus und Pierre Klossowski und Rilkes letzte große Liebe.
Julia Franck folgt in ihrem neuen Buch den Spuren einer außergewöhnlichen Beziehung. Baladine Klossowska und Rainer Maria Rilke kennen sich aus dem Paris der Vorkriegsjahre. Sie ist damals mit dem Maler Erich Klossowski verheiratet und Schülerin von Pierre Bonnard; Rilke arbeitet zeitweise als Sekretär Auguste Rodins. Der Erste Weltkrieg zwingt Klossowska, Frankreich zu verlassen. Nach ihrer Scheidung lebt sie ab 1917 mit ihren beiden Söhnen in der Schweiz. Im August 1920 begegnet sie Rilke in Genf wieder und wird für ihn zu „Mouky“.
Lesung
Julia Franck
Ich ertrinke in den Wassern meiner eigenen Liebe. Rilkes letzte Geliebte
Im Jahr von Rilkes 100. Todestag richtet Julia Franck den Blick auf eine Frau, die lange im Schatten dieser berühmten Liebe stand: Baladine Klossowska, Künstlerin, Mutter von Balthus und Pierre Klossowski und Rilkes letzte große Liebe.
Julia Franck folgt in ihrem neuen Buch den Spuren einer außergewöhnlichen Beziehung. Baladine Klossowska und Rainer Maria Rilke kennen sich aus dem Paris der Vorkriegsjahre. Sie ist damals mit dem Maler Erich Klossowski verheiratet und Schülerin von Pierre Bonnard; Rilke arbeitet zeitweise als Sekretär Auguste Rodins. Der Erste Weltkrieg zwingt Klossowska, Frankreich zu verlassen. Nach ihrer Scheidung lebt sie ab 1917 mit ihren beiden Söhnen in der Schweiz. Im August 1920 begegnet sie Rilke in Genf wieder und wird für ihn zu „Mouky“.
Lesung
Julia Franck
Ich ertrinke in den Wassern meiner eigenen Liebe. Rilkes letzte Geliebte
Im Jahr von Rilkes 100. Todestag richtet Julia Franck den Blick auf eine Frau, die lange im Schatten dieser berühmten Liebe stand: Baladine Klossowska, Künstlerin, Mutter von Balthus und Pierre Klossowski und Rilkes letzte große Liebe.
Julia Franck folgt in ihrem neuen Buch den Spuren einer außergewöhnlichen Beziehung. Baladine Klossowska und Rainer Maria Rilke kennen sich aus dem Paris der Vorkriegsjahre. Sie ist damals mit dem Maler Erich Klossowski verheiratet und Schülerin von Pierre Bonnard; Rilke arbeitet zeitweise als Sekretär Auguste Rodins. Der Erste Weltkrieg zwingt Klossowska, Frankreich zu verlassen. Nach ihrer Scheidung lebt sie ab 1917 mit ihren beiden Söhnen in der Schweiz. Im August 1920 begegnet sie Rilke in Genf wieder und wird für ihn zu „Mouky“.
Julia Franck
Ich ertrinke in den Wassern meiner eigenen Liebe. Rilkes letzte Geliebte
Lesung
Im Jahr von Rilkes 100. Todestag richtet Julia Franck den Blick auf eine Frau, die lange im Schatten dieser berühmten Liebe stand: Baladine Klossowska, Künstlerin, Mutter von Balthus und Pierre Klossowski und Rilkes letzte große Liebe.
Julia Franck folgt in ihrem neuen Buch den Spuren einer außergewöhnlichen Beziehung. Baladine Klossowska und Rainer Maria Rilke kennen sich aus dem Paris der Vorkriegsjahre. Sie ist damals mit dem Maler Erich Klossowski verheiratet und Schülerin von Pierre Bonnard; Rilke arbeitet zeitweise als Sekretär Auguste Rodins. Der Erste Weltkrieg zwingt Klossowska, Frankreich zu verlassen. Nach ihrer Scheidung lebt sie ab 1917 mit ihren beiden Söhnen in der Schweiz. Im August 1920 begegnet sie Rilke in Genf wieder und wird für ihn zu „Mouky“.
Doch Julia Franck erzählt nicht nur die Geschichte einer großen Liebe. Sie porträtiert eine Frau, die lange hinter dem Bild der Muse verschwand und die um ihre eigene künstlerische Stimme kämpfte. Der Kosename Mouky steht nur für eine Seite dieser Beziehung. Julia Franck zeigt eine Liebe voller Zärtlichkeit und Sehnsucht, aber auch voller Leerstellen: Baladine gibt sich dem Geliebten rückhaltlos hin, während er Distanz hält. Woher diese Distanz kommt, ist eine der Fragen, denen Franck nachgeht.
Rilkes Zurückhaltung scheint nicht allein eine Frage seines Temperaments gewesen zu sein. Er kennt Baladines jüdische Künstlerfamilie und bewegt sich selbstverständlich in ihrem europäischen Kulturmilieu – zugleich spricht er von einer „inneren Fremdheit“ gegenüber dem Judentum. In seinen Briefen beschreibt er den „Juden“ als einen Menschen, den er aus der Ferne bewundern, aber nicht wirklich lieben könne. Dieses Spannungsverhältnis von Nähe und Distanz spiegelt sich auch in den Namen: Rilke nennt Mucki, das Mädchen aus Breslau, „Mouky“. Als Malerin gibt sie sich den Namen Baladine – die Gauklerin. In seinen Briefen nennt Rilke sie außerdem „Merline“, die Amselin, abgeleitet vom französischen le merle.
Später wird Baladine zur Bewahrerin ihrer gemeinsamen Geschichte: Sie veröffentlicht zunächst Rilkes Briefe, dann auch ihre eigenen. Allein im ersten Jahr ihrer Liebe schreiben sich beide mehr als tausend Seiten. Danach zieht sich Rilke langsam zurück. Warum, lässt Julia Francks Buch bewusst offen. Franck richtet den Blick über Rilke hinaus auf eine Künstlerin zwischen Liebe und Selbstbehauptung, die sich immer wieder neu erfindet.
Julia Franck, 1970 in Berlin geboren, zählt zu den bedeutenden deutschsprachigen Autorinnen der Gegenwart. Seit ihrem Debüt „Der neue Koch“ (1997) erschienen zahlreiche Romane und Erzählungen. Für „Die Mittagsfrau“ erhielt sie 2007 den Deutschen Buchpreis. Der Roman wurde in 40 Sprachen übersetzt und 2023 verfilmt. Auch „Lagerfeuer“ kam unter dem Titel „Westen“ ins Kino. Julia Franck war Stipendiatin der Villa Massimo in Rom und Fellow im Thomas-Mann-Haus in Los Angeles. 2023 erhielt sie den Schiller-Gedächtnispreis, 2025 übernahm sie die Heidelberger Poetikdozentur.

Fotocredits: (1) Thorsten Greve (2) Pfaueninsel / Julia Franck
Sonntag, 15. November 2026
18:00 Uhr
Einlass: 17:30 Uhr
ab 10 Euro, bis 18 Jahre frei
NEUE SYNAGOGE
Oranienburger Str. 28-31, 10117 Berlin
S-Bahn
Oranienburger Straße (S 1, 2, 25),
Hackescher Markt (S 5, 7, 9, 75),
U-Bahn
Oranienburger Tor (U 6),
Weinmeisterstraße (U 8),
Tram/Straßenbahn
Oranienburger Straße
(Tram M 1, M 5)Einlass: 17:30 Uhr
Einlass: 17:30 Uhr
Bitte achten Sie auf die Einlasszeiten und planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen.
Die Neue Synagoge ist weitgehend barrierefrei und mit dem Rollstuhl zugänglich. Der Eingangsbereich verfügt über stufenlose Zugänge und Rampen, ein Aufzug ermöglicht das Erreichen der verschiedenen Etagen. Nahezu alle Ausstellungsräume sind rollstuhlgerecht. Das historische Treppenhaus ist für Rollstühle nicht erreichbar, in den Ausstellungsräumen können mobile Sitzhocker ausgeliehen werden. Barrierefreie Toiletten stehen zur Verfügung, unter anderem im 1. Obergeschoss.
Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich. Der ermäßigte Preis gilt für Schülerinnen, Studierende, Auszubildende und Rentnerinnen, Nachweiskontrolle vor Ort.
Doch Julia Franck erzählt nicht nur die Geschichte einer großen Liebe. Sie porträtiert eine Frau, die lange hinter dem Bild der Muse verschwand und die um ihre eigene künstlerische Stimme kämpfte. Der Kosename Mouky steht nur für eine Seite dieser Beziehung. Julia Franck zeigt eine Liebe voller Zärtlichkeit und Sehnsucht, aber auch voller Leerstellen: Baladine gibt sich dem Geliebten rückhaltlos hin, während er Distanz hält. Woher diese Distanz kommt, ist eine der Fragen, denen Franck nachgeht.
Rilkes Zurückhaltung scheint nicht allein eine Frage seines Temperaments gewesen zu sein. Er kennt Baladines jüdische Künstlerfamilie und bewegt sich selbstverständlich in ihrem europäischen Kulturmilieu – zugleich spricht er von einer „inneren Fremdheit“ gegenüber dem Judentum. In seinen Briefen beschreibt er den „Juden“ als einen Menschen, den er aus der Ferne bewundern, aber nicht wirklich lieben könne. Dieses Spannungsverhältnis von Nähe und Distanz spiegelt sich auch in den Namen: Rilke nennt Mucki, das Mädchen aus Breslau, „Mouky“. Als Malerin gibt sie sich den Namen Baladine – die Gauklerin. In seinen Briefen nennt Rilke sie außerdem „Merline“, die Amselin, abgeleitet vom französischen le merle.
Später wird Baladine zur Bewahrerin ihrer gemeinsamen Geschichte: Sie veröffentlicht zunächst Rilkes Briefe, dann auch ihre eigenen. Allein im ersten Jahr ihrer Liebe schreiben sich beide mehr als tausend Seiten. Danach zieht sich Rilke langsam zurück. Warum, lässt Julia Francks Buch bewusst offen. Franck richtet den Blick über Rilke hinaus auf eine Künstlerin zwischen Liebe und Selbstbehauptung, die sich immer wieder neu erfindet.
Julia Franck, 1970 in Berlin geboren, zählt zu den bedeutenden deutschsprachigen Autorinnen der Gegenwart. Seit ihrem Debüt „Der neue Koch“ (1997) erschienen zahlreiche Romane und Erzählungen. Für „Die Mittagsfrau“ erhielt sie 2007 den Deutschen Buchpreis. Der Roman wurde in 40 Sprachen übersetzt und 2023 verfilmt. Auch „Lagerfeuer“ kam unter dem Titel „Westen“ ins Kino. Julia Franck war Stipendiatin der Villa Massimo in Rom und Fellow im Thomas-Mann-Haus in Los Angeles. 2023 erhielt sie den Schiller-Gedächtnispreis, 2025 übernahm sie die Heidelberger Poetikdozentur.
Fotocredits: (1) Thorsten Greve (2) Pfaueninsel / Julia Franck
Sonntag, 15. November 2026
18:00 Uhr
Einlass: 17:30 Uhr
Neue Synagoge – Repräsentantensaal
Sonntag, 15. November 2026
18:00 Uhr
Einlass: 17:30 Uhr
Neue Synagoge – Repräsentantensaal
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
ab 10 Euro, bis 18 Jahre frei
NEUE SYNAGOGE
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S-Bahn
Oranienburger Straße (S 1, 2, 25),
Hackescher Markt (S 5, 7, 9, 75),
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Weinmeisterstraße (U 8),
Tram/Straßenbahn
Oranienburger Straße
(Tram M 1, M 5)Einlass: 17:30 Uhr
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Bitte achten Sie auf die Einlasszeiten und planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen.
Die Neue Synagoge ist weitgehend barrierefrei und mit dem Rollstuhl zugänglich. Der Eingangsbereich verfügt über stufenlose Zugänge und Rampen, ein Aufzug ermöglicht das Erreichen der verschiedenen Etagen. Nahezu alle Ausstellungsräume sind rollstuhlgerecht. Das historische Treppenhaus ist für Rollstühle nicht erreichbar, in den Ausstellungsräumen können mobile Sitzhocker ausgeliehen werden. Barrierefreie Toiletten stehen zur Verfügung, unter anderem im 1. Obergeschoss.
Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich. Der ermäßigte Preis gilt für Schülerinnen, Studierende, Auszubildende und Rentnerinnen, Nachweiskontrolle vor Ort.
Sonntag, 15. November 2026
18:00 Uhr
Einlass: 17:30 Uhr
Neue Synagoge – Repräsentantensaal
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
ab 10 Euro, bis 18 Jahre frei
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Oranienburger Tor (U 6),
Weinmeisterstraße (U 8),
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Oranienburger Straße
(Tram M 1, M 5)Einlass: 17:30 Uhr
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Bitte achten Sie auf die Einlasszeiten und planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen.
Die Neue Synagoge ist weitgehend barrierefrei und mit dem Rollstuhl zugänglich. Der Eingangsbereich verfügt über stufenlose Zugänge und Rampen, ein Aufzug ermöglicht das Erreichen der verschiedenen Etagen. Nahezu alle Ausstellungsräume sind rollstuhlgerecht. Das historische Treppenhaus ist für Rollstühle nicht erreichbar, in den Ausstellungsräumen können mobile Sitzhocker ausgeliehen werden. Barrierefreie Toiletten stehen zur Verfügung, unter anderem im 1. Obergeschoss.
Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich. Der ermäßigte Preis gilt für Schülerinnen, Studierende, Auszubildende und Rentnerinnen, Nachweiskontrolle vor Ort.
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Ich ertrinke in den Wassern meiner eigenen Liebe. Rilkes letzte Geliebte
Neue Synagoge – Repräsentantensaal
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
15. November 2026
BEGINN:
18:00 Uhr
Einlass: 17:30 Uhr
Im Jahr von Rilkes 100. Todestag richtet Julia Franck den Blick auf eine Frau, die lange im Schatten dieser berühmten Liebe stand: Baladine Klossowska, Künstlerin, Mutter von Balthus und Pierre Klossowski und Rilkes letzte große Liebe.
Julia Franck folgt in ihrem neuen Buch den Spuren einer außergewöhnlichen Beziehung. Baladine Klossowska und Rainer Maria Rilke kennen sich aus dem Paris der Vorkriegsjahre. Sie ist damals mit dem Maler Erich Klossowski verheiratet und Schülerin von Pierre Bonnard; Rilke arbeitet zeitweise als Sekretär Auguste Rodins. Der Erste Weltkrieg zwingt Klossowska, Frankreich zu verlassen. Nach ihrer Scheidung lebt sie ab 1917 mit ihren beiden Söhnen in der Schweiz. Im August 1920 begegnet sie Rilke in Genf wieder und wird für ihn zu „Mouky“.
Doch Julia Franck erzählt nicht nur die Geschichte einer großen Liebe. Sie porträtiert eine Frau, die lange hinter dem Bild der Muse verschwand und die um ihre eigene künstlerische Stimme kämpfte. Der Kosename Mouky steht nur für eine Seite dieser Beziehung. Julia Franck zeigt eine Liebe voller Zärtlichkeit und Sehnsucht, aber auch voller Leerstellen: Baladine gibt sich dem Geliebten rückhaltlos hin, während er Distanz hält. Woher diese Distanz kommt, ist eine der Fragen, denen Franck nachgeht.
Rilkes Zurückhaltung scheint nicht allein eine Frage seines Temperaments gewesen zu sein. Er kennt Baladines jüdische Künstlerfamilie und bewegt sich selbstverständlich in ihrem europäischen Kulturmilieu – zugleich spricht er von einer „inneren Fremdheit“ gegenüber dem Judentum. In seinen Briefen beschreibt er den „Juden“ als einen Menschen, den er aus der Ferne bewundern, aber nicht wirklich lieben könne. Dieses Spannungsverhältnis von Nähe und Distanz spiegelt sich auch in den Namen: Rilke nennt Mucki, das Mädchen aus Breslau, „Mouky“. Als Malerin gibt sie sich den Namen Baladine – die Gauklerin. In seinen Briefen nennt Rilke sie außerdem „Merline“, die Amselin, abgeleitet vom französischen le merle.
Später wird Baladine zur Bewahrerin ihrer gemeinsamen Geschichte: Sie veröffentlicht zunächst Rilkes Briefe, dann auch ihre eigenen. Allein im ersten Jahr ihrer Liebe schreiben sich beide mehr als tausend Seiten. Danach zieht sich Rilke langsam zurück. Warum, lässt Julia Francks Buch bewusst offen. Franck richtet den Blick über Rilke hinaus auf eine Künstlerin zwischen Liebe und Selbstbehauptung, die sich immer wieder neu erfindet.
Julia Franck, 1970 in Berlin geboren, zählt zu den bedeutenden deutschsprachigen Autorinnen der Gegenwart. Seit ihrem Debüt „Der neue Koch“ (1997) erschienen zahlreiche Romane und Erzählungen. Für „Die Mittagsfrau“ erhielt sie 2007 den Deutschen Buchpreis. Der Roman wurde in 40 Sprachen übersetzt und 2023 verfilmt. Auch „Lagerfeuer“ kam unter dem Titel „Westen“ ins Kino. Julia Franck war Stipendiatin der Villa Massimo in Rom und Fellow im Thomas-Mann-Haus in Los Angeles. 2023 erhielt sie den Schiller-Gedächtnispreis, 2025 übernahm sie die Heidelberger Poetikdozentur.
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Fotocredits: (1) Thorsten Greve (2) Pfaueninsel / Julia Franck
18:00
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DATUM
Sonntag, 15. November 2026
EINLASS
Einlass: 17:30 Uhr
BEGINN
18:00
18:00
ORT
Neue Synagoge – Repräsentantensaal
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
ab 10 Euro, bis 18 Jahre frei
Externer Ticketshop: Papagena – es gelten die Bedingungen des Anbieters. Auch kostenlose Karten (Eintritt bis 18 Jahre frei) müssen über Papagena gebucht werden.
Karten für Schwerbeschädigte / Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sowie für Gruppen (ab 10 Personen) sind nur telefonisch erhältlich: 030 – 479 97474.
















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