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AUF DEN SPUREN VON MAX REINHARDT
GESPRÄCH MIT DR. BERNDT SCHMIDT ZUM
VERMÄCHTNIS DES THEATERVISIONÄRS
Mittwoch, 18. November 2026
Einlass: 17:30 Uhr
18:00 Uhr

AUF DEN SPUREN VON MAX REINHARDT
GESPRÄCH MIT DR. BERNDT SCHMIDT ZUM
VERMÄCHTNIS DES THEATERVISIONÄRS
Neue Synagoge – Repräsentantensaal
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
BEGINN:
18:00 Uhr
Einlass: 17:30 Uhr
17:00
BEGINN:
Max Reinhardt prägte das Berliner Theater wie kaum ein anderer und legte den Grundstein für eine bis heute lebendige Theaterlandschaft. Gemeinsam mit Dr. Berndt Schmidt und den Leitungen ehemaliger Reinhardt-Bühnen diskutiert das Panel sein künstlerisches Erbe, jüdische Theatergeschichte und die Verantwortung im Umgang mit der eigenen Vergangenheit.
Max Reinhardt war einer der meist bedeutenden deutschsprachigen Theatermacher zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Pionier des Regie-Theaters Österreicher fungierte nicht nur als Mitgründer der Salzburger Festspiele, sondern legte in Berlin den Grundstein dafür, dass die deutsche Hauptstadt vor mehr als 100 Jahren zu einer der führenden Theater-Metropole avancierte: Zu den Reinhardt-Bühnen gehörten das Deutsche Theater, das Neue Theater am Schiffbauerdamm (heute: Berliner Ensemble), die Volksbühne, das heute nicht mehr existierende Kleine Theater, das Theater am Kurfürstendamm und das Große Schauspielhaus – der Vorläufer des Friedrichstadt-Palasts.
Dessen Intendant Dr. Berndt Schmidt begann die Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum 2019 mit einer eingespielten Reinhardt-Rede. Vor dem Haus wehte eine Fahne mit dem Davidstern und dem Bekenntnis: „Jüdische Wurzeln seit 1919“. Reinhardt wurde von den Nationalsozialisten erst stigmatisiert und verlor 1933 alle Theater. Schmidt gab akribische Forschungen zur Geschichte seines Hauses in Auftrag, die die Rolle des Großen Schauspielhauses während des Nationalsozialismus beleuchten: Unter dem Titel „Dein Tänzer ist der Tod“ erschien die schonungslose Aufarbeitung.
Gemeinsam mit Dr. Berndt Schmidt sowie den Leitungen weiterer ehemaliger Reinhardt-Bühnen geht das Panel der Frage nach, wie Max Reinhardts künstlerisches Erbe bis heute nachwirkt – und welche Verantwortung die Theater im Umgang mit ihrer eigenen Geschichte tragen.
BEGINN:
17:00
IMPRESSIONEN
HINWEISE ZUR VERANSTALTUNG
Bitte achten Sie auf die Einlasszeiten und planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen.
Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrerinnen und deren Begleitung sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich. Der ermäßigte Preis gilt für Schülerinnen, Studierende, Auszubildende und Rentnerinnen, Nachweiskontrolle vor Ort. Mit dem Kauf der Karte erklären Sie sich mit Foto- und Videoaufnahmen einverstanden
Externer Ticketshop. Es gelten die Bedingungen des Anbieters.
(1) Nicola Perscheidt 1911
DATUM
Mittwoch, 18. November 2026
EINLASS
Einlass: 17:30 Uhr
BEGINN
17:00
17:00
ORT
Neue Synagoge – Repräsentantensaal
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
Externer Ticketshop: Papagena – es gelten die Bedingungen des Anbieters. Auch kostenlose Karten (Eintritt bis 18 Jahre frei) müssen über Papagena gebucht werden.
Karten für Schwerbeschädigte / Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sowie für Gruppen (ab 10 Personen) sind nur telefonisch erhältlich: 030 – 479 97474.



