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HAUPTSPONSOR

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INFO

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Impressum

Jüdische kulturtage berlin

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INFO

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5. KOSCHERES STREETFOOD FESTIVAL

SONNTAG, 21. JUNI 2026 · 11–21 UHR

Neue Synagoge Berlin, Oranienburger Str. 28–31
Berlin-Mitte

KOSCHER MITTEN
IN BERLIN

Seit fünf Jahren verwandelt das Koschere Streetfood Festival den historischen Innenhof der Neuen Synagoge in einen offenen Marktplatz – mit über 50 Ständen, koscherer Küche aus aller Welt, Livemusik, Comedy, Familienangeboten und einem Vorgeschmack auf die 39. Jüdischen Kulturtage Berlin im November.

Eintritt frei – den ganzen Tag von 11 bis 21 Uhr.

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KÜCHEN AUS
ALLER WELT

Zahlreiche koschere Food-Stände laden zum Probieren ein: herzhaft, süß, frisch und international – von Streetfood-Klassikern bis zu besonderen Spezialitäten.

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SHAWARMA · HUMMUS · SUSHI & MEHR
 

Koscheres Streetfood aus aller Welt – herzhaft, süß, frisch und überraschend. Von Shawarma, Hummus und Sabich bis Sushi, Momos, Khachapuri, Rogelach, Crêpes und vielem mehr.

DAS TAGESPROGRAMM

Shows, Musik, Walking Acts und Aktionen für Jung und Alt – von der

Hauptbühne über die Kleine Bühne bis zum Familienprogramm.

HAUPTBÜHNE

ZEITEN

Weichsel sharks
12:00 · 14:15 · 16:30
Live-Jazz
JUZE OLAM
12:30 
Tumbalalaika-Ensemble
MONSIEUR CHAPEAU
13:45 · 16:00 · 18:00
Akrobatik
MAGICAL DUO ROMAN & VIKI
13:00 · 15:30 · 17:00
Zaubershow
DS DANCE SCHOOL & OLYMPIA
14:45
Familienzentrum "Zion"

KLEINE BÜHNE

ZEITEN

CIRQUE LUNAIRE
13:00 · 15:00 · 16:30
Pantomime
MARIONETTEN
14:00 · 15:30 · 17:00
Mario Natti
GACKERN AUF JIDDISCH
14:30 · 16:00

DURCHGEHEND

HIGHLIGHTS FÜR JUNG UND ALT 

SPRINGBURG
11:00–20:00
Im Eingangsbereich
Streichelzoo
11:00–20:00
Auf dem Parkplatz. Natürlich artgerecht!
Frag den rabbi
11:00–19:15
Stelle Deine Fragen
Alba-basketball-parcours
11:00–20:00
Mitmachaktion
Makkabi schach
11:00–20:00
Schach für alle
jugendzentrum olam
11:00–19:00
Kinderprogramm
Familienzentrum zion
11:00–19:00
Kreativ--Werkstatt

UNTERWEGS

WALKING ACTS

PIPPIFAX
Seifenblasenshow
magical duo roman & viki
Zaubershow
DULCE CAMPAGNE
Stelzenläufer
MASKOTTCHEN
Unterwegs auf dem Fest
Pantomime-Künstler
Unterwegs auf dem Fest

HAUPTBÜHNE

WEICHSELSHARKS

Live-Jazz

12:00
12:00
12:00

WEICHSELSHARKS

Live-Jazz

12:00
12:00
12:00

MODERIERT VON COMEDIAN

CHRISTIAN SCHULTE-LOH

EXKLUSIV BEIM STREET FOOD FESTIVAL

20% VORTEILSPREIS AUF
HIGHLIGHT-TICKETS DER
JÜDISCHEN KULTURTAGE BERLIN

Beim Streetfood-Festival erhalten Besucher*innen vor Ort Early-Bird-Tickets für ausgewählte Highlights der 39. Jüdischen Kulturtage Berlin mit 20 % Rabatt – unter anderem für Marina Maximilian, STONES und Rami Kleinstein.

WO KULTUR DURCH
DEN MAGEN GEHT

Interview · Feuilletonscout

text: hanna falkenstein 

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Zwischen Falafel, Musik und Gesprächen entsteht auf dem Hof der Neuen Synagoge ein Ort der Begegnung – und ein Vorgeschmack auf die Jüdischen Kulturtage Berlin im November. Zum fünfjährigen Jubiläum blickt Intendant Avi Toubiana auf eine Erfolgsgeschichte zurück.

Mein Ziel war, jüdische und nichtjüdische Menschen zusammenzubringen – bei einem Glas Wein oder einem Falafel. AVI TOUBIANA · INTENDANT

Zwischen Falafel, Musik und Gesprächen entsteht auf dem Hof der Neuen Synagoge ein Ort der Begegnung – und ein Vorgeschmack auf die Jüdischen Kulturtage Berlin im November. Zum fünfjährigen Jubiläum blickt Intendant Avi Toubiana auf eine Erfolgsgeschichte zurück.

Mein Ziel war, jüdische und nichtjüdische Menschen zusammenzubringen – bei einem Glas Wein oder einem Falafel.

AVI TOUBIANA · INTENDANT

Feuilletonscout

TOUBIANA

Feuilletonscout

TOUBIANA

Feuilletonscout

TOUBIANA

Das Koschere Streetfood Festival feiert in diesem Jahr sein fünfjähriges Bestehen – herzlichen Glückwunsch! Das Zusammenspiel aus Bühnenprogramm und Food-Ständen spiegelt eine bemerkenswerte Kontinuität wider. War das von Anfang an so geplant?

Ja, das war von Anfang an die Idee. Natürlich wünscht man sich immer, noch mehr machen zu können. Dafür müssen allerdings auch die finanziellen Möglichkeiten vorhanden sein. Trotzdem versuchen wir jedes Jahr, das Festival weiterzuentwickeln und das Programm auszubauen – mit mehr Bühnen-Acts und zusätzlichen Angeboten für die Besucherinnen und Besucher.

Mit welchen Erwartungen sind Sie damals gestartet – und was hat Sie rückblickend am meisten überrascht?

Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass das Festival von Anfang an so erfolgreich wird. Dass wir bereits bei der ersten Ausgabe mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher begrüßen durften, hat unsere Erwartungen allerdings übertroffen. Dass sich diese hohen Besucherzahlen über die Jahre hinweg verstetigt haben, freut uns sehr und zeigt, dass das Konzept angenommen wird.

Das Festival findet auf dem Hof der Neuen Synagoge statt – einem Ort mit großer historischer Bedeutung. Welche Rolle spielt dieser besondere Ort für die Atmosphäre des Festivals?

Der Ort spielt tatsächlich eine große Rolle. Zu Beginn wurde mir sogar vorgeworfen, es sei eine Art Blasphemie, ein Streetfood-Festival auf dem Gelände einer Synagoge zu veranstalten. Dabei ist eine Synagoge vor allem ein Ort der Gemeinschaft, an dem Menschen zusammenkommen. Genau das tun wir hier. Die Oranienburger Straße und die Neue Synagoge stehen für jüdisches Leben mitten in der Stadt. Dass dort heute wieder Begegnungen stattfinden, halte ich für ein starkes Zeichen.

  • Erinnern Sie sich an einen Moment aus den vergangenen fünf Jahren, der exemplarisch zeigt, was dieses Festival ausmacht?

    Mein Ziel war eigentlich ganz einfach: jüdische und nichtjüdische Menschen zusammenzubringen – in einer entspannten Atmosphäre bei einem Glas Wein oder einem Falafel. Ich denke, das haben wir erreicht. Viele Besucherinnen und Besucher haben mir erzählt, wie unkompliziert und offen die Stimmung sei. Besonders gefreut hat mich, dass viele sagten, sie hätten hier lebendiges Judentum kennengelernt, ohne dass sich alles um den Holocaust drehen müsse. Genau das wollten wir ermöglichen.

    Welche Bedeutung haben Veranstaltungen wie das Streetfood Festival für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens in Berlin heute?

    Viele Besucherinnen und Besucher fragen zunächst ganz konkret, was eigentlich „koscher“ bedeutet. Oft stellen sie fest, dass vieles äußerlich gar nicht so anders aussieht als das Essen, das sie sonst kennen. Daraus ergeben sich Gespräche. Deshalb haben wir vor einigen Jahren einen Informationsstand eingerichtet. Inzwischen sind dort jedes Jahr zehn bis elf Rabbiner vor Ort, die Fragen beantworten – zu religiösen Vorschriften, zu Lebensmitteln, zu Hygiene oder zu Parallelen mit Bio- oder Vegan-Konzepten. Viele sind überrascht, wie aktuell manche dieser jahrtausendealten Regeln bis heute sind.

    Viele Besucher kommen zunächst wegen des Essens. Wie gelingt es, darüber hinaus Neugier auf jüdische Kultur und Traditionen zu wecken?

    Das kulinarische Angebot spielt natürlich eine wichtige Rolle. In diesem Jahr haben wir beispielsweise erstmals georgische Spezialitäten dabei. Außerdem gibt es Stände mit Judaica, Büchern oder Textilien mit jüdischen Motiven und Schriftzügen. So entstehen oft ganz nebenbei Gespräche über Kultur, Tradition und Geschichte. Das macht für uns den besonderen Reiz des Festivals aus.

    Gibt es in diesem Jahr kulinarische Entdeckungen oder neue Stände, auf die Sie besonders gespannt sind?

    Besonders freue ich mich auf die neuen internationalen Angebote. Neben georgischer Küche gibt es unter anderem westafrikanische Spezialitäten sowie weitere Einflüsse aus Indien oder auch Sushi. Gerade diese Vielfalt zeigt, wie facettenreich jüdische Kultur und ihre kulinarischen Traditionen weltweit sind.

    Worauf dürfen sich die Besucher auf den Bühnen in diesem Jahr besonders freuen?

    Natürlich steht das fünfjährige Jubiläum im Mittelpunkt. Außerdem haben wir uns eine besondere Aktion überlegt: Insgesamt 3.000 Jutebeutel werden kostenlos verteilt – in jedem hundertsten befindet sich ein Gutschein. Die Ausgabe erfolgt zu mehreren Zeitpunkten über den Tag verteilt. Darüber hinaus erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Musik und Unterhaltung.

    Was wünschen Sie sich, dass die Besucher nach einem Tag auf dem Festival mit nach Hause nehmen – außer einem vollen Magen?

    Ich wünsche mir vor allem, dass die Menschen eine gute Zeit mit ihren Familien und Freunden verbringen. Darüber hinaus hoffe ich, dass das Festival Türen öffnet, Horizonte erweitert und Neugier weckt. Gerade in einer Zeit, in der Antisemitismus wieder stark zunimmt, wünsche ich mir, dass Begegnungen stattfinden und Menschen miteinander ins Gespräch kommen.

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SO ERREICHT IHR UNS

ORT

Neue Synagoge Berlin

Oranienburger Straße 28–31

10117 Berlin-Mitte

ZEIT

Sonntag, 21. Juni 2026 · 11:00–21:00 Uhr · Eintritt frei

ÖFFENTLICHER NAHVERKEHR

M1, M5 → Oranienburger Straße

S1, S2, S25 → Oranienburger Straße

U6 → Oranienburger Tor

EINLASS & SICHERHEIT

FOTO– UND VIDEOAUFNAHMEN

BARRIEREN

Auf dieser Veranstaltung werden Foto- und Videoaufnahmen erstellt. Bitte sprechen Sie den Fotografen an, wenn Sie mit einer Veröffentlichung nicht einverstanden sind.

Die Veranstaltung ist teilweise barrierefrei. Sollten Sie Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an den Infostand. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Bitte planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen.

BARRIEREN

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BARRIEREN

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EINLASS & SICHERHEIT

Bitte planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen.

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Rogalach selber backen?

Geht natürlich. Man braucht nur: Teig, Füllung, Geduld, noch mehr Geduld und am Ende hoffentlich genug übrig zum Teilen.

Oder ihr kommt einfach vorbei: Beim 5. Koscheren Street Food Festival gibt es Rogalach frisch von Balaboosta Café & Deli.

  • 500 g Weizenmehl
    1/2 Teelöffel Salz
    100 g Zucker
    1 Esslöffel Trockenhefe
    160 ml Wasser
    2 große Eier
    100 g Margarine

  • 1/2 Tasse Speiseöl
    80 g Kakao
    180 g Zucker
    1 Esslöffel Puderzucker
    1 verquirltes Ei
    80 ml Wasser
    65 g Zucker

  • Mehl und Hefe mischen, dann Zucker, Eier, Margarine und nach und nach Wasser hinzufügen. Alles zu einem glatten Teig kneten, abdecken und etwa 1,5 bis 2 Stunden gehen lassen.

    Für die Füllung Öl, Kakao und Zucker verrühren und kaltstellen.

    Den Teig halbieren, dünn ausrollen, mit der Füllung bestreichen, in Dreiecke schneiden und zu Hörnchen aufrollen.

    Auf ein Blech legen und nochmal 20 bis 25 Minuten gehen lassen.

    Mit verquirltem Ei bestreichen und bei 175 °C etwa 20 Minuten backen.

    Für den Sirup Wasser und Zucker aufkochen, etwas eindicken lassen und optional Vanille hinzufügen.

     

    Die warmen Gebäckstücke damit bestreichen und servieren.

Lieber direkt probieren?


Beim 5. Koscheren Street Food Festival Berlin könnt ihr Rogalach frisch vor Ort genießen.

Sonntag, 21. Juni 2026, 11–21 Uhr


Neue Synagoge Berlin

Oranienburger Straße 28–31


Eintritt frei

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