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Vicki Baum, Gabriele Tergit und Mascha Kaléko – Chronistinnen ihrer Zeit

Eine literarische Collage mit Lola Giwerzew und Anna Seeberger

Literarische Collage

Eine literarische Collage mit Lola Giwerzew und Anna Seeberger über drei jüdische Autorinnen, die das Berlin der Weimarer Republik mit scharfem Blick und großer Sprachkraft beschrieben – und deren Stimmen bis heute nachhallen.

Literarische Collage

Vicki Baum, Gabriele Tergit und Mascha Kaléko – Chronistinnen ihrer Zeit

Eine literarische Collage mit Lola Giwerzew und Anna Seeberger

Eine literarische Collage mit Lola Giwerzew und Anna Seeberger über drei jüdische Autorinnen, die das Berlin der Weimarer Republik mit scharfem Blick und großer Sprachkraft beschrieben – und deren Stimmen bis heute nachhallen.

Literarische Collage

Vicki Baum, Gabriele Tergit und Mascha Kaléko – Chronistinnen ihrer Zeit

Eine literarische Collage mit Lola Giwerzew und Anna Seeberger

Eine literarische Collage mit Lola Giwerzew und Anna Seeberger über drei jüdische Autorinnen, die das Berlin der Weimarer Republik mit scharfem Blick und großer Sprachkraft beschrieben – und deren Stimmen bis heute nachhallen.

Vicki Baum, Gabriele Tergit und Mascha Kaléko – Chronistinnen ihrer Zeit

Eine literarische Collage mit Lola Giwerzew und Anna Seeberger

Literarische Collage

Eine literarische Collage mit Lola Giwerzew und Anna Seeberger über drei jüdische Autorinnen, die das Berlin der Weimarer Republik mit scharfem Blick und großer Sprachkraft beschrieben – und deren Stimmen bis heute nachhallen.

Ende der 1920er-Jahre ist Berlin die Pressemetropole Europas. In ihren Zeitungen und Zeitschriften erobern sich drei jüdische Autorinnen eine Öffentlichkeit: Vicki Baum, Gabriele Tergit und Mascha Kaléko schreiben sich frei – als Frauen in einer von Männern beherrschten Welt, als Chronistinnen einer Stadt im Umbruch. In Reportagen, Feuilletons, Gedichten und Romanen erzählen sie von neuen Freiheiten und alten Ungerechtigkeiten, von Emanzipation, Vergnügungskultur und sozialen Gegensätzen. Scharfsinnig und sprachlich brillant zeichnen sie das Bild einer Gesellschaft zwischen Aufbruch und Abgrund.

1933 kommt der Bruch. Die Nationalsozialisten zerstören die freie Presse und schließen jüdische Menschen aus der deutschen Gesellschaft aus. Damit vernichten sie auch die Lebens- und Arbeitswelt, in der diese drei Autorinnen berühmt geworden sind.

Vicki Baum (1888–1960) beginnt ihr Berufsleben als Harfenistin und wird über Umwege zur Schriftstellerin. Bei Ullstein steigt sie zu einer der meistgelesenen Autorinnen der Weimarer Republik auf. Mit dem Roman „Menschen im Hotel“ (1929) erlangt sie Weltruhm. 1931 folgt sie einer Einladung nach Hollywood und lässt sich später mit ihrer Familie in Kalifornien nieder.

Gabriele Tergit (1894–1982) berichtet für das Berliner Tageblatt aus dem Strafgericht Moabit. Sie zeigt, wie Armut und Not Menschen vor Gericht bringen und wie sich die politische Radikalisierung der Weimarer Republik in den Prozessen spiegelt. Mit ihrem Roman „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“ gelingt ihr 1931 ein großer Erfolg. 1933 flieht sie vor den Nationalsozialisten ins Exil. Ihr Roman „Effingers“ (1951) findet erst Jahrzehnte später die verdiente Anerkennung.

Mascha Kaléko (1907–1975) trifft schon mit ihren ersten Gedichten einen unverwechselbaren Ton: knapp, schnoddrig, melancholisch. Das „Lyrische Stenogrammheft“ macht sie 1933 zur Stimme einer jungen Großstadtgeneration; 1935 folgt der Lyrikband „Kleine Lesebuch für Große“. Noch im selben Jahr schließen die Nationalsozialisten sie aus der Reichsschrifttumskammer aus. 1938 emigriert sie mit ihrer Familie nach New York und schreibt dort für die deutsch-jüdische Zeitung Aufbau.

Die Schauspielerinnen Lola Giwerzew und Anna Seeberger zeichnen mit Engagement und Spielfreude die Berliner Jahre der drei Autorinnen nach und lassen sie selbst zu Wort kommen. So entsteht ein vielschichtiges, lebendiges Porträt dreier Schriftstellerinnen, die ihre Epoche hellsichtig beobachteten und den literarischen Ton ihrer Zeit prägten. Ihre Werke überraschen noch heute durch ihre Schärfe, ihren Witz und ihre Zeitlosigkeit.

Lola Giwerzew studierte Germanistik und Französisch an der Freien Universität Berlin sowie Schauspiel am Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum Salzburg. Die Stipendiatin des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks wirkte unter anderem bei den Salzburger Festspielen mit.

Anna Seeberger studierte Schauspiel am Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum Salzburg. Von 2020 bis 2025 gehörte sie zum Ensemble des Oldenburgischen Staatstheaters. Eine Inszenierung von Tschechows „Drei Schwestern“, an der sie mitwirkte, erhielt beim Körber Studio Junge Regie den Publikumspreis. 2024 gab sie ihr Regiedebüt.

FOTOCREDITS: (1) Lola Giwerzew © Janina Avramidis-Steinmetz (2) Anna Seeberger © Jana Lämmerer

Mittwoch, 18. November 2026

20:00 Uhr

Einlass: 19:30 Uhr

ab 8 Euro, bis 18 Jahre frei

NEUE SYNAGOGE

Oranienburger Str. 28-31, 10117 Berlin

  • S-Bahn
    Oranienburger Straße (S 1, 2, 25),
    Hackescher Markt (S 5, 7, 9, 75),

    U-Bahn
    Oranienburger Tor (U 6),
    Weinmeisterstraße (U 8),

    Tram/Straßenbahn
    Oranienburger Straße
    (Tram M 1, M 5)

  • Einlass: 19:30 Uhr

    Einlass: 19:30 Uhr

    Bitte achten Sie auf die Einlasszeiten und planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen.

  • Die Neue Synagoge ist weitgehend barrierefrei und mit dem Rollstuhl zugänglich. Der Eingangsbereich verfügt über stufenlose Zugänge und Rampen, ein Aufzug ermöglicht das Erreichen der verschiedenen Etagen. Nahezu alle Ausstellungsräume sind rollstuhlgerecht. Das historische Treppenhaus ist für Rollstühle nicht erreichbar, in den Ausstellungsräumen können mobile Sitzhocker ausgeliehen werden. Barrierefreie Toiletten stehen zur Verfügung, unter anderem im 1. Obergeschoss.

  • Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich. Der ermäßigte Preis gilt für Schülerinnen, Studierende, Auszubildende und Rentnerinnen, Nachweiskontrolle vor Ort.

Ende der 1920er-Jahre ist Berlin die Pressemetropole Europas. In ihren Zeitungen und Zeitschriften erobern sich drei jüdische Autorinnen eine Öffentlichkeit: Vicki Baum, Gabriele Tergit und Mascha Kaléko schreiben sich frei – als Frauen in einer von Männern beherrschten Welt, als Chronistinnen einer Stadt im Umbruch. In Reportagen, Feuilletons, Gedichten und Romanen erzählen sie von neuen Freiheiten und alten Ungerechtigkeiten, von Emanzipation, Vergnügungskultur und sozialen Gegensätzen. Scharfsinnig und sprachlich brillant zeichnen sie das Bild einer Gesellschaft zwischen Aufbruch und Abgrund.

1933 kommt der Bruch. Die Nationalsozialisten zerstören die freie Presse und schließen jüdische Menschen aus der deutschen Gesellschaft aus. Damit vernichten sie auch die Lebens- und Arbeitswelt, in der diese drei Autorinnen berühmt geworden sind.

Vicki Baum (1888–1960) beginnt ihr Berufsleben als Harfenistin und wird über Umwege zur Schriftstellerin. Bei Ullstein steigt sie zu einer der meistgelesenen Autorinnen der Weimarer Republik auf. Mit dem Roman „Menschen im Hotel“ (1929) erlangt sie Weltruhm. 1931 folgt sie einer Einladung nach Hollywood und lässt sich später mit ihrer Familie in Kalifornien nieder.

Gabriele Tergit (1894–1982) berichtet für das Berliner Tageblatt aus dem Strafgericht Moabit. Sie zeigt, wie Armut und Not Menschen vor Gericht bringen und wie sich die politische Radikalisierung der Weimarer Republik in den Prozessen spiegelt. Mit ihrem Roman „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“ gelingt ihr 1931 ein großer Erfolg. 1933 flieht sie vor den Nationalsozialisten ins Exil. Ihr Roman „Effingers“ (1951) findet erst Jahrzehnte später die verdiente Anerkennung.

Mascha Kaléko (1907–1975) trifft schon mit ihren ersten Gedichten einen unverwechselbaren Ton: knapp, schnoddrig, melancholisch. Das „Lyrische Stenogrammheft“ macht sie 1933 zur Stimme einer jungen Großstadtgeneration; 1935 folgt der Lyrikband „Kleine Lesebuch für Große“. Noch im selben Jahr schließen die Nationalsozialisten sie aus der Reichsschrifttumskammer aus. 1938 emigriert sie mit ihrer Familie nach New York und schreibt dort für die deutsch-jüdische Zeitung Aufbau.

Die Schauspielerinnen Lola Giwerzew und Anna Seeberger zeichnen mit Engagement und Spielfreude die Berliner Jahre der drei Autorinnen nach und lassen sie selbst zu Wort kommen. So entsteht ein vielschichtiges, lebendiges Porträt dreier Schriftstellerinnen, die ihre Epoche hellsichtig beobachteten und den literarischen Ton ihrer Zeit prägten. Ihre Werke überraschen noch heute durch ihre Schärfe, ihren Witz und ihre Zeitlosigkeit.

Lola Giwerzew studierte Germanistik und Französisch an der Freien Universität Berlin sowie Schauspiel am Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum Salzburg. Die Stipendiatin des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks wirkte unter anderem bei den Salzburger Festspielen mit.

Anna Seeberger studierte Schauspiel am Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum Salzburg. Von 2020 bis 2025 gehörte sie zum Ensemble des Oldenburgischen Staatstheaters. Eine Inszenierung von Tschechows „Drei Schwestern“, an der sie mitwirkte, erhielt beim Körber Studio Junge Regie den Publikumspreis. 2024 gab sie ihr Regiedebüt.

FOTOCREDITS: (1) Lola Giwerzew © Janina Avramidis-Steinmetz (2) Anna Seeberger © Jana Lämmerer

Mittwoch, 18. November 2026

20:00 Uhr

Einlass: 19:30 Uhr

Neue Synagoge – Repräsentantensaal

Mittwoch, 18. November 2026

20:00 Uhr

Einlass: 19:30 Uhr

Neue Synagoge – Repräsentantensaal

Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

ab 8 Euro, bis 18 Jahre frei

NEUE SYNAGOGE

Oranienburger Str. 28-31, 10117 Berlin

  • S-Bahn
    Oranienburger Straße (S 1, 2, 25),
    Hackescher Markt (S 5, 7, 9, 75),

    U-Bahn
    Oranienburger Tor (U 6),
    Weinmeisterstraße (U 8),

    Tram/Straßenbahn
    Oranienburger Straße
    (Tram M 1, M 5)

  • Einlass: 19:30 Uhr

    Einlass: 19:30 Uhr

    Bitte achten Sie auf die Einlasszeiten und planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen.

  • Die Neue Synagoge ist weitgehend barrierefrei und mit dem Rollstuhl zugänglich. Der Eingangsbereich verfügt über stufenlose Zugänge und Rampen, ein Aufzug ermöglicht das Erreichen der verschiedenen Etagen. Nahezu alle Ausstellungsräume sind rollstuhlgerecht. Das historische Treppenhaus ist für Rollstühle nicht erreichbar, in den Ausstellungsräumen können mobile Sitzhocker ausgeliehen werden. Barrierefreie Toiletten stehen zur Verfügung, unter anderem im 1. Obergeschoss.

  • Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich. Der ermäßigte Preis gilt für Schülerinnen, Studierende, Auszubildende und Rentnerinnen, Nachweiskontrolle vor Ort.

Mittwoch, 18. November 2026

20:00 Uhr

Einlass: 19:30 Uhr

Neue Synagoge – Repräsentantensaal

Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

ab 8 Euro, bis 18 Jahre frei

NEUE SYNAGOGE

Oranienburger Str. 28-31, 10117 Berlin

  • S-Bahn
    Oranienburger Straße (S 1, 2, 25),
    Hackescher Markt (S 5, 7, 9, 75),

    U-Bahn
    Oranienburger Tor (U 6),
    Weinmeisterstraße (U 8),

    Tram/Straßenbahn
    Oranienburger Straße
    (Tram M 1, M 5)

  • Einlass: 19:30 Uhr

    Einlass: 19:30 Uhr

    Bitte achten Sie auf die Einlasszeiten und planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen.

  • Die Neue Synagoge ist weitgehend barrierefrei und mit dem Rollstuhl zugänglich. Der Eingangsbereich verfügt über stufenlose Zugänge und Rampen, ein Aufzug ermöglicht das Erreichen der verschiedenen Etagen. Nahezu alle Ausstellungsräume sind rollstuhlgerecht. Das historische Treppenhaus ist für Rollstühle nicht erreichbar, in den Ausstellungsräumen können mobile Sitzhocker ausgeliehen werden. Barrierefreie Toiletten stehen zur Verfügung, unter anderem im 1. Obergeschoss.

  • Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich. Der ermäßigte Preis gilt für Schülerinnen, Studierende, Auszubildende und Rentnerinnen, Nachweiskontrolle vor Ort.

Weitere Veranstaltungen

ab 8 Euro, bis 18 Jahre frei

18. November 2026 um 20:00:00

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Vicki Baum, Gabriele Tergit und Mascha Kaléko – Chronistinnen ihrer Zeit

Eine literarische Collage mit Lola Giwerzew und Anna Seeberger

Neue Synagoge – Repräsentantensaal

Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

18. November 2026

BEGINN:

20:00 Uhr

Einlass: 19:30 Uhr

Eine literarische Collage mit Lola Giwerzew und Anna Seeberger über drei jüdische Autorinnen, die das Berlin der Weimarer Republik mit scharfem Blick und großer Sprachkraft beschrieben – und deren Stimmen bis heute nachhallen.

Ende der 1920er-Jahre ist Berlin die Pressemetropole Europas. In ihren Zeitungen und Zeitschriften erobern sich drei jüdische Autorinnen eine Öffentlichkeit: Vicki Baum, Gabriele Tergit und Mascha Kaléko schreiben sich frei – als Frauen in einer von Männern beherrschten Welt, als Chronistinnen einer Stadt im Umbruch. In Reportagen, Feuilletons, Gedichten und Romanen erzählen sie von neuen Freiheiten und alten Ungerechtigkeiten, von Emanzipation, Vergnügungskultur und sozialen Gegensätzen. Scharfsinnig und sprachlich brillant zeichnen sie das Bild einer Gesellschaft zwischen Aufbruch und Abgrund.

1933 kommt der Bruch. Die Nationalsozialisten zerstören die freie Presse und schließen jüdische Menschen aus der deutschen Gesellschaft aus. Damit vernichten sie auch die Lebens- und Arbeitswelt, in der diese drei Autorinnen berühmt geworden sind.

Vicki Baum (1888–1960) beginnt ihr Berufsleben als Harfenistin und wird über Umwege zur Schriftstellerin. Bei Ullstein steigt sie zu einer der meistgelesenen Autorinnen der Weimarer Republik auf. Mit dem Roman „Menschen im Hotel“ (1929) erlangt sie Weltruhm. 1931 folgt sie einer Einladung nach Hollywood und lässt sich später mit ihrer Familie in Kalifornien nieder.

Gabriele Tergit (1894–1982) berichtet für das Berliner Tageblatt aus dem Strafgericht Moabit. Sie zeigt, wie Armut und Not Menschen vor Gericht bringen und wie sich die politische Radikalisierung der Weimarer Republik in den Prozessen spiegelt. Mit ihrem Roman „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“ gelingt ihr 1931 ein großer Erfolg. 1933 flieht sie vor den Nationalsozialisten ins Exil. Ihr Roman „Effingers“ (1951) findet erst Jahrzehnte später die verdiente Anerkennung.

Mascha Kaléko (1907–1975) trifft schon mit ihren ersten Gedichten einen unverwechselbaren Ton: knapp, schnoddrig, melancholisch. Das „Lyrische Stenogrammheft“ macht sie 1933 zur Stimme einer jungen Großstadtgeneration; 1935 folgt der Lyrikband „Kleine Lesebuch für Große“. Noch im selben Jahr schließen die Nationalsozialisten sie aus der Reichsschrifttumskammer aus. 1938 emigriert sie mit ihrer Familie nach New York und schreibt dort für die deutsch-jüdische Zeitung Aufbau.

Die Schauspielerinnen Lola Giwerzew und Anna Seeberger zeichnen mit Engagement und Spielfreude die Berliner Jahre der drei Autorinnen nach und lassen sie selbst zu Wort kommen. So entsteht ein vielschichtiges, lebendiges Porträt dreier Schriftstellerinnen, die ihre Epoche hellsichtig beobachteten und den literarischen Ton ihrer Zeit prägten. Ihre Werke überraschen noch heute durch ihre Schärfe, ihren Witz und ihre Zeitlosigkeit.

Lola Giwerzew studierte Germanistik und Französisch an der Freien Universität Berlin sowie Schauspiel am Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum Salzburg. Die Stipendiatin des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks wirkte unter anderem bei den Salzburger Festspielen mit.

Anna Seeberger studierte Schauspiel am Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum Salzburg. Von 2020 bis 2025 gehörte sie zum Ensemble des Oldenburgischen Staatstheaters. Eine Inszenierung von Tschechows „Drei Schwestern“, an der sie mitwirkte, erhielt beim Körber Studio Junge Regie den Publikumspreis. 2024 gab sie ihr Regiedebüt.

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20:00

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Bitte achten Sie auf die Einlasszeiten und planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen. Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrerinnen und deren Begleitung sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich. Der ermäßigte Preis gilt für Schülerinnen, Studierende, Auszubildende und Rentnerinnen, Nachweiskontrolle vor Ort. Mit dem Kauf der Karte erklären Sie sich mit Foto- und Videoaufnahmen einverstanden."

Externer Ticketshop. Es gelten die Bedingungen des Anbieters.

FOTOCREDITS: (1) Lola Giwerzew © Janina Avramidis-Steinmetz (2) Anna Seeberger © Jana Lämmerer

20:00

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DATUM

Mittwoch, 18. November 2026

EINLASS

Einlass: 19:30 Uhr

BEGINN

20:00

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ORT

Neue Synagoge – Repräsentantensaal

Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

ab 8 Euro, bis 18 Jahre frei

Externer Ticketshop: Papagena – es gelten die Bedingungen des Anbieters. Auch kostenlose Karten (Eintritt bis 18 Jahre frei) müssen über Papagena gebucht werden.

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Karten für Schwerbeschädigte / Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sowie für Gruppen (ab 10 Personen) sind nur telefonisch erhältlich: 030 – 479 97474.

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