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Jüdische kulturtage berlin

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Tzadik – OV Russian with Hebrew subtitles
Tzadik – OV Russian with Hebrew subtitles

Mi., 18. Nov.

|

CineStar Berlin-CUBIX am Alexanderplatz

Tzadik – OV Russian with Hebrew subtitles

Nach realen Ereignissen erzählt Tzadik von Nikolai Kiseljow, der 1942 mehr als 200 jüdische Überlebende durch Wälder und über Frontlinien in Sicherheit führte – eine außergewöhnliche Rettungsaktion im von Deutschland besetzten Belarus.

Zeit & Ort

18. Nov. 2026, 17:30 – 20:15

CineStar Berlin-CUBIX am Alexanderplatz, Rathausstraße 1, 10178 Berlin, Deutschland

Über die Veranstaltung

Tzadik [with Hebrew subtitles]

Jahr/Year: 2023

Dauer/Duration: 163 Min

Sprache/Language: OV Russian with Hebrew subtitles

Regie/Director: Sergey Ursulyak

Drehbuch/Writer: Gennadiy Ostrovskiy

Mit/Cast: Ildus Abrahmanov, Aleksey Abramovich, Moria Akons


For english version see below


Mittwoch, 18. November 2026

Einlass: 17:00 Uhr Beginn: 17:30 Uhr


1942 hält sich Nikolai Kiseljow als Mitglied einer Partisaneneinheit im von Deutschland besetzten Belarus auf. Nach der Auflösung des Ghettos von Dolginowo haben nur wenige Hundert Juden die Massaker überlebt. Kiseljow übernimmt die Aufgabe, mehr als 200 von ihnen durch Wälder und über Frontlinien in Sicherheit zu führen.


Der Marsch dauert rund drei Monate und führt über mehr als tausend Kilometer unter extremen Bedingungen. Hunger, Krankheiten, deutsche Suchtrupps sowie die Anwesenheit vieler Kinder und älterer Menschen erschweren die Flucht erheblich. Am Ende erreichen 218 Menschen das von sowjetischen Truppen kontrollierte Gebiet.



Sergey Ursulyak drehte den auf realen Ereignissen beruhenden Antikriegsfilm größtenteils an Originalschauplätzen. Zu Lebzeiten erhielt der sowjetische Offizier Nikolai Kiseljow (1913–1974) für seine Rettungsaktion kaum öffentliche Anerkennung. Erst Jahrzehnte später wurde seine Leistung umfassend dokumentiert. 2005 ehrte ihn die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem posthum als „Gerechten unter den Völkern“. Sein mutiges Einschreiten gilt als eine der größten bekannten Einzelrettungsaktionen jüdischer Flüchtlinge im von Deutschland besetzten Belarus.

The film recounts the events that took place from August through October 1942, when Soviet army officer Nikolai Kiselyov rescued 218 Soviet Jews from Nazi-occupied territory. Together with several partisans, he led exhausted and starving women, children, and elderly men almost 1,500 kilometers through forests to safety from German persecution.

In 2005, Kiselyov was posthumously recognized as Righteous Among the Nations by Israel’s national Holocaust memorial Yad Vashem and his name was added to the Wall of Honor in the Garden of the Righteous. Descendants of those whose lives he saved gather annually in Tel Aviv to honor his memory.


Date: Wednesday, 18 November 2026

Entry: 17:00 Uhr | Start: 17:30 Uhr

Bitte beachten Sie:

Auf dieser Veranstaltung werden Foto- und Videoaufnahmen erstellt. Bitte sprechen Sie den Fotografen an, wenn Sie mit einer Veröffentlichung nicht einverstanden sind.

Photo and video recordings will be made at this event. Please speak to the photographer if you do not consent to publication.

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