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Charles Lewinsky: Eine andere Geschichte
Charles Lewinsky: Eine andere Geschichte

Mo., 16. Nov.

|

Neue Synagoge Berlin

Charles Lewinsky: Eine andere Geschichte

Charles Lewinsky erzählt in *Eine andere Geschichte* vom außergewöhnlichen Leben Curt Melnitz’ – zwischen Leipzig, Hollywood und Europa, zwischen historischer Realität und literarischer Fiktion. Lesung und Gespräch.

Zeit & Ort

16. Nov. 2026, 20:00

Neue Synagoge Berlin, Oranienburger Str. 28–31, 10117 Berlin

Über die Veranstaltung

Charles Lewinsky: Eine andere Geschichte

Lesung und Gespräch


Datum: Montag, 16. November 2026

Einlass: 19:30 Uhr

Beginn: 20:00 Uhr

Ende: ca. 21:30 Uhr


Ort: Neue Synagoge Berlin

Adresse: Oranienburger Str. 28–31, 10117 Berlin


„Schlaflos in Los Angeles“ – so könnte der Untertitel von Charles Lewinskys neuem Roman lauten. Der vielfach ausgezeichnete Autor, der zu den bedeutendsten Schriftstellern der Schweiz zählt, schickt seinen Helden Curt Melnitz wegen hartnäckiger Schlaflosigkeit zum Psychiater. Dort beginnt eine Lebensbeichte, die den Leser von der ersten Seite an in ihren Bann zieht.


Curt Melnitz, 83 Jahre alt, bekommt von seinem Hausarzt keine Schlaftabletten mehr verschrieben. Stattdessen verordnet er ihm Gespräche. In 37 Sitzungen blickt er auf ein außergewöhnliches Leben zurück – zunächst widerwillig, dann immer freier. Was ihn bis heute um den Schlaf bringt, bleibt lange im Verborgenen.


Dabei ist Curt Melnitz keine Erfindung. Der 1879 in Leipzig als Kurt Chmelnitzki geborene Filmmanager hat tatsächlich gelebt und war ein entfernter Verwandter Charles Lewinskys. Als Kind hörte der Autor von jenem geheimnisvollen Verwandten, der in den 1930er-Jahren aus Hollywood nach Leipzig gekommen sein soll, um seine jüdische Familie eindringlich vor den Nationalsozialisten zu warnen. Jahrzehnte später entdeckte Lewinsky, dass die Geschichte wahr war – und machte Curt Melnitz zum Helden seines Romans.


Vor den Augen der Leser entfaltet sich ein schillerndes Leben zwischen Leipzig, Hollywood und Europa. Melnitz begegnet Charlie Chaplin, arbeitet als dessen Pressevertreter und wird später Europa-Repräsentant von United Artists. Mit großer erzählerischer Meisterschaft verbindet Lewinsky historische Realität und literarische Fiktion zu einem ebenso unterhaltsamen wie bewegenden Panorama jüdischer Geschichte im 20. Jahrhundert.


Hinweise zur Veranstaltung

Bitte planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen.

Vor der Veranstaltung können Sie im Street Food Court im Hof der Synagoge koschere Speisen und Getränke erwerben.

Bei dieser Veranstaltung werden Foto- und Videoaufnahmen erstellt. Bitte sprechen Sie den Fotografen an, wenn Sie mit einer Veröffentlichung nicht einverstanden sind.


Foto: © Thomas di-Paolo

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