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Jüdische kulturtage berlin
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„THINGS THAT AREN'T“ – DIE KUNST VON MICHA ULLMAN
MIT SHALOM ZUCKERMAN UND JUDITH POZNAN
Montag, 16. November 2026
Einlass: 10:00 Uhr
10:30 Uhr

„THINGS THAT AREN'T“ – DIE KUNST VON MICHA ULLMAN
MIT SHALOM ZUCKERMAN UND JUDITH POZNAN
Neue Synagoge – Repräsentantensaal
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
BEGINN:
10:30 Uhr
Einlass: 10:00 Uhr
09:30
BEGINN:
Manchmal steckt das Spannendste dort, wo man nichts erwartet – im Schatten, in einer Leere, in einem Sandkorn. Shalom Zuckerman und Judith Poznan nehmen Kinder ab fünf Jahren mit in die Welt des Künstlers Micha Ullman und entdecken, wie aus Erde, Licht und Erinnerung Kunst entsteht.
Bilderbuchkino zum Mitmachen für Menschen ab sechs Jahren
Groß projizierte Illustrationen, lebendiges Erzählen und ein gemeinsames Gespräch eröffnen einen spielerischen Zugang zu Kunst und Literatur.
Ich sehe was, was du nicht siehst – und das ist … Kunst!
Manchmal findet man das Spannendste dort, wo man es gar nicht erwartet: den Schatten eines Menschen, den Raum zwischen zwei Fingern oder die Leere in einer Grube. Für den israelischen Künstler Micha Ullman beginnt genau dort die Kunst – bei den Dingen, die man nicht greifen kann und die trotzdem da sind.
In „Things That Aren’t“ erzählt Shalom Zuckerman von einem Künstler, der „die Dinge liebt, die nicht sind“. Aus Erde entstehen Häuser, die nur in der Vorstellung existieren, aus Licht und Schatten werden Buchstaben, aus einem einzelnen Sandkorn kann eine ganze Welt werden. Das Bilderbuch lädt Kinder ein, genau hinzuschauen – und zu entdecken, dass Fantasie oft dort beginnt, wo andere nichts sehen.
Auch Micha Ullmans berühmtestes Kunstwerk erzählt von etwas, das fehlt: das Denkmal „Bibliothek“ auf dem Berliner Bebelplatz. “ auf dem Berliner Bebelplatz. Unter einer Glasplatte sieht man einen Raum mit leeren Bücherregalen – dort, wo 1933 die Nationalsozialisten Tausende Bücher verbrannten. Gerade weil die Bücher nicht mehr da sind, erinnert das Kunstwerk an die Stimmen und Geschichten, die ausgelöscht werden sollten.
Gemeinsam mit Shalom Zuckerman und Judith Poznan gehen Kinder auf eine Entdeckungsreise in die Welt von Micha Ullman: Sie schauen, fragen, entdecken – und erfahren, wie aus Erde, Licht, Schatten und Erinnerung Kunst entstehen kann.
Micha Ullman, geboren 1939 in Tel Aviv, zählt zu den bedeutendsten israelischen Künstlern der Gegenwart. Seine Familie floh 1933 aus Deutschland nach Palästina. Seine Skulpturen und Installationen machen Erinnerung, Zeit und die Spuren sichtbar, die Menschen hinterlassen. Seit den 1970er-Jahren ist er mit zahlreichen Werken im öffentlichen Raum präsent, seit 1997 Mitglied der Akademie der Künste Berlin in der Sektion Bildende Kunst. 2025 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Shalom Zuckerman wuchs in Jerusalem auf und lebt heute in Amsterdam. Er ist Sprachwissenschaftler, lehrt an der Universität Utrecht und ist Neffe von Micha Ullman. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sprache und Mehrsprachigkeit. Mit „Things That Aren’t“ hat er die künstlerische Vision seines Onkels in ein poetisches Bilderbuch für junge Leserinnen und Leser übertragen.
Judith Poznan, in Berlin geboren, studierte nach einer Buchhändlerausbildung Literaturwissenschaft und Publizistik in Berlin. Aufenthalte in London prägten ihren weiteren Werdegang. Sie arbeitete sie als freie Kulturjournalistin u. a. für Zeit Online, die Berliner Zeitung und Der Spiegel. Außerdem veröffentlichte sie zwei Romane im DuMont Verlag. Seit 2024 leitet sie im Verlagshaus Jacoby & Stuart die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
BEGINN:
09:30
IMPRESSIONEN

HINWEISE ZUR VERANSTALTUNG
Bitte achten Sie auf die Einlasszeiten und planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein. Beim Besuch von Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin findet eine Sicherheitskontrolle statt. Taschen sind nur bis zur Größe eines DIN-A4-Blattes (21 × 29,7 cm) zugelassen. Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrerinnen und deren Begleitung sind ausschließlich telefonisch unter 030 479 97474 erhältlich. Der ermäßigte Preis gilt für Schülerinnen, Studierende, Auszubildende und Rentnerinnen, Nachweiskontrolle vor Ort. Mit dem Kauf der Karte erklären Sie sich mit Foto- und Videoaufnahmen einverstanden."
Externer Ticketshop. Es gelten die Bedingungen des Anbieters.
Fotocredits (1) Stephan Pramme (2) Maria Schöning (3) Shalom Zuckerman (4) Illustration: Noa Kelner
DATUM
Montag, 16. November 2026
EINLASS
Einlass: 10:00 Uhr
BEGINN
09:30
09:30
ORT
Neue Synagoge – Repräsentantensaal
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
bis 18 Jahre frei. Schulklassen: auch Begleitperson frei.
Externer Ticketshop: Papagena – es gelten die Bedingungen des Anbieters. Auch kostenlose Karten (Eintritt bis 18 Jahre frei) müssen über Papagena gebucht werden.
Karten für Schwerbeschädigte / Rollstuhlfahrer:innen und deren Begleitung sowie für Gruppen (ab 10 Personen) sind nur telefonisch erhältlich: 030 – 479 97474.






