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Fr., 08. Sept.

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Bebelplatz

Stella Leder (Hrsg.): Über jeden Verdacht erhaben (Hentrich & Hentrich)

Foto: Nina Pieroth

Stella Leder (Hrsg.): Über jeden Verdacht erhaben (Hentrich & Hentrich)
Stella Leder (Hrsg.): Über jeden Verdacht erhaben (Hentrich & Hentrich)

Zeit & Ort

08. Sept. 2023, 16:00 – 16:45

Bebelplatz, Unter den Linden, 10117 Berlin, Deutschland

Über die Veranstaltung

Die nationalsozialistische Vergangenheit vieler Kulturinstitutionen blieb nach 1945 weitgehend verdrängt, dasselbe gilt für personelle und ideologische Kontinuitäten in der Kunst. In der DDR legitimierte die Selbstsicht   als antifaschistischen Staat  aggressiven Antizionismus. Trotzdem scheint Antisemitismus in Kunst und Kultur kein Thema zu sein – außer, wenn es um die Zurückweisung sogenannter „Antisemitismusvorwürfe“ geht. Wie aber steht es um Antisemitismus in heutigen künstlerischen und kulturellen Kontexten? In wissenschaftlichen, journalistischen und künstlerischen Texten widmen sich die Autor:innen des Bandes dem Themenfeld Antisemitismus in Kunst und Kultur sowie den Leerstellen in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in diesem Feld. Literarische Texte geben einen Einblick in die Alltäglichkeit von Antisemitismus, hinterfragen die Erinnerungskultur und verdeutlichen das große Potenzial künstlerischer Zugänge zu diesen Themen.

Mit Beiträgen von Ronen Steinke, Dmitrij Kapitelman, Mirna Funk, Ben Salomo, Lena Gorelik, Samuel Salzborn, Max Czollek, Ali Tonguç Ertuğrul, Sabri Deniz Martin, Vojin Saša Vukadinović, Aram Lintzel, Sharon Adler, Debora Antmann, Leo Fischer, Julia Weinreich, Lars Fischer, Benno Plassmann, Katharina Stengel, Jyl Brandler, Bettina Leder, Ramona Ambs, Matthias Naumann, Rebecca Ajnwojner, Martín Valdés-Stauber, Türkân Kanbiçak, Manfred Levy, Mirjam Wenzel, Tahera Ameer, Julya Rabinowich, Tania Martini, Philipp Peyman Engel

Stella Leder geboren 1982 in Berlin (West), studierte Kultur- und Literaturwissenschaften in Berlin. Sie arbeitet für NGOs zu Antisemitismus, Gender und Rechtsextremismus und als freie Dramaturgin. Außerdem ist sie die Mitbegründerin des Instituts für Neue Soziale Plastik.

Moderation:

Nora Pester, geboren 1977, studierte in Leipzig und Wien Hispanistik, Politik und VWL und promovierte an der Universität Leipzig. Danach arbeitete sie in Wien im Passagen Verlag und im ZOOM Kindermuseum im MuseumsQuartier. 2009 leitete sie im Verlag Matthes & Seitz Berlin den Vertrieb und das Marketing. Nach dem Tod von Gerhard Hentrich 2010 folgte sie als Inhaberin und Verlegerin des Hentrich & Hentrich Verlags, dessen Programm mit dem Schwerpunkt der jüdischen Kultur und Zeitgeschichte sie weiterentwickelte. Seit 2019 ist sie zudem Vorstand von Netzwerk Jüdisches Leben e. V. und Kultursenatorin der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

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