Tickets

Karten für die Jüdischen Kulturtage Berlin erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufsstellen, in den meisten Fällen an den Theaterkassen der Spielstätten und online. Die genauen Details zum Kartenkauf für die gewünschte Veranstaltung sind auf unserer Homepage unter Programm & Tickets in jedem Veranstaltungseintrag gesondert aufgeführt.

Ermäßigungen

Gegebenenfalls ist es möglich, entsprechend der Bestimmungen der Veranstalter, Ermäßigungen für Kinder, Schüler, Auszubildende, Studenten, Schwerbehinderte und Begleitperson oder für Inhaber des Berlinpasses zu erhalten. Bitte fragen Sie nach oder prüfen es beim Online-Ticket-Kauf und halten Sie die Nachweise beim Einlass bereit.
Für die meisten Veranstaltungen erhalten Sie die Tickets an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Spielorte

Die Jüdischen Kulturtage Berlin 2019 finden an elf Locations in Berlin statt: Synagoge Rykestraße, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Jüdisches Gemeindehaus Fasanenstraße, Renaissance-Theater Berlin, Geistesblüten, Vaganten Bühne, Ibero-Amerikanisches Institut, Ballhaus Berlin, Columbia Theater, Literaturhaus Berlin, Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund. Die Adressen sind unter Programm & Tickets in jedem Veranstaltungseintrag zu finden.

Sicherheitshinweise

Bitte beachten Sie, dass Sie bei Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin durch eine Sicherheitskontrolle gehen müssen, ggf. keine größeren Taschen hineinbringen können und grundsätzlich ausreichend Zeit für den Einlass einplanen sollten. Taschen sollten grundlegend nicht größer sein als ein DIN A4 Blatt (21 x 29,7 cm).

Kontakt

Für Fragen zum Kartenkauf wenden Sie sich bitte an die entsprechende Vorverkausstelle (siehe Veranstaltungseintrag unter Programm & Tickets).

Für Kooperationsanfragen wenden Sie sich bitte an
first music production GmbH & Co. KG
Kurfürstendamm 167
10707 Berlin
Tel. +49 (0) 30 622 0800-16
jkt@fmusic.de

Grusswort der Veranstalter

Den 9. November kann man durchaus als den deutschen Schicksalstag bezeichnen. Am 9. November 1918 rief Philipp Scheidemann die erste deutsche Republik aus. Der 9. November 1938 zählt aber auch zu den schlimmsten Daten im deutschen Geschichtsbuch. Die Reichspogromnacht war der fürchterliche Auftakt zum mit Abstand schrecklichsten Abschnitt der deutschen und der jüdischen Geschichte.

Der 9. November 1989 dagegen war ein Freudentag. An diesem Tag fiel die Berliner Mauer, es war der Auftakt zur deutschen Wiedervereinigung.
Neben der wiedergewonnenen Freiheit und Einheit hatte dieser Tag auch eine spezielle Bedeutung für das jüdische Leben im nunmehr vereinigten Deutschland und besonders in Berlin: Durch die Zuwanderung von vielen Menschen aus den GUS-Staaten haben sich erfreulicherweise seit 1990 die Mitgliederzahlen der jüdischen Gemeinden in Deutschland mehr als verdreifacht.

Bei unserer Programmplanung 2019 haben wir deshalb auch einen kleinen russischen Schwerpunkt gesetzt: Das Eröffnungskonzert »Russian Soul« mit dem Moskauer Ausnahmegeiger Yury Revich, der Moscow Male Jewish Capella Chor oder die wunderbar verrückte Klezmer-Band Dobranotch aus St. Petersburg. Aber selbstverständlich haben wir uns wie jedes Jahr bemüht, eine möglichst große Bandbreite der jüdischen Kultur vorzustellen.

Wir heißen Sie herzlich willkommen bei den 32. Jüdischen Kulturtagen und rufen Ihnen zu: »Shalom Berlin«!

Dr. Gideon Joffe
Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

Sara Nachama
Kulturdezernentin der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

Gerhard Kämpfe
Intendant der Jüdischen Kulturtage Berlin

Grusswort des Schirmherren

Die Jüdischen Kulturtage stehen auch in ihrem 32. Jahr für die Vielfalt jüdischen Lebens in Berlin. Sie sind ein unverzichtbarer Höhepunkt in meinem Kulturkalender und eine Einladung an alle Berliner*innen, traditionelle und moderne jüdische Kultur und Kunst in unserer Stadt mit ihrer langen Geschichte jüdischen Lebens zu erfahren.

Es ist für mich eine große Freude und Ehre, erneut die Schirmherrschaft übernehmen zu dürfen.

In diesen Tagen feiern wir auch den 30. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer. Nach den mörderischen Jahren der Shoa hat die Teilung Deutschlands und Europas jüdisches Leben und Kultur oft auf ein Nischendasein reduziert. Nach dem Mauerfall erlebte die jüdische Kultur jedoch gerade in Berlin eine neue Blüte, wie sie nicht zuletzt alljährlich in den Jüdischen Kulturtagen zum Ausdruck kommt.

Es fasziniert mich, wie die Kulturtage Generationen überschreitend die jüdische Kultur für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt erlebbar, sichtbar, hörbar machen. Selbstbewusst, emanzipiert, modern und mit breitem künstlerischem Spektrum setzen die Kulturtage – und ihre Unterstützung durch das Land Berlin – auch ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus in unserer Gesellschaft. Kultur steht gegen Hass und Ressentiments.

Ich möchte Sara Nachama, Gerhard Kämpfe und allen Mitstreiterinnen herzlich danken, die die 32. Jüdischen Kulturtage gestalten und wünsche den Künstlerinnen viel Erfolg. Ich bin mir sicher, dass die Besucher*innen beeindruckende Veranstaltungen erwarten können.

Dr. Klaus Lederer
Senator für Kultur und Europa