14.9. – 31.12.2008 | Centrum Judaicum
Die Jeckes

Vernissage
14. 9. 2008 | 11.00 Uhr
So, Mo, 10–20 Uhr
Di, Mi, Do 10–18 Uhr, Fr 10–15 Uhr
Samstags und an hohen jüdischen Feiertagen geschlossen.
Eintritt:
3 Euro | 2,50 Euro erm.
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Die deutschsprachigen Juden in Israel und ihr Beitrag zum Aufbau des jüdischen Staates
Eine Ausstellung der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und des Museums der deutschsprachigen Juden – Kulturzentrum der Jeckes, Tefen (Israel)
Wesentlichen Anteil am Aufbau des Staates Israel zu einer modernen Demokratie hatten die Jeckes, die deutschsprachigen Juden, die ab 1933 nach Palästina flüchteten. Viele kamen nicht aus zionistischer Überzeugung, im Gegenteil, „sie kamen aus Deutschland“, wie manche im Lande über sie spotteten. Viele waren Ärzte, Lehrer, Beamte, Anwälte und Architekten, oft konnten sie nicht in ihren gelernten Berufen weiterarbeiten. Doch sie brachten ihre Erfahrungen, ihre Bildung und die Kultur der Weimarer Republik nach Eretz Israel.
Das Museum der deutschsprachigen Juden – Kulturzentrum der Jeckes in Tefen/Israel widmet sich diesem besonderen Erbe. Tatsächlich haben gerade die Einwanderer aus Deutschland in vielen Bereichen den modernen jüdischen Staat erst möglich gemacht und aktiv gestaltet. Bildung und wirtschaftlicher Erfolg standen dabei stets im Mittelpunkt, so auch bei Stef Wertheimer, der als Jugendlicher aus Süddeutschland ins Land kam und heute einer der erfolgreichsten Industriellen in Israel ist. Er war es auch, der dem Museum der Jeckes in Tefen im Norden Israels eine Heimstatt gab.
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