Montag 15.9.2008 | 19.00 Uhr | JÜDISCHES MUSEUM BERLIN

Ursula Mamlok –
eine Berliner Komponistin

Klenke Quartett

In Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Berlin

Eintritt:
15 Euro | 10 Euro erm.

Klenke Quartett
Annegret Klenke, Beate Hartmann – Violine
Yvonne Uhlemann – Viola
Ruth Kaltenhäuser – Violoncello

Ursula Mamlok im Gespräch mit Bettina Brand

Ursula Mamlok: Streichquartett No. 2
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Streichquartett a-Moll op. 13

Früh war Ursula Mamlok klar: Sie wollte Komponistin werden. Doch die Möglichkeiten zu einer Ausbildung waren für sie als Jüdin nach der Machtergreifung Hitlers äußerst eingeschränkt. 1939 emigrierte die Familie nach Ecuador, ein Stipendium führte Mamlok ein Jahr später nach New York.

In ihren frühen Kompositionen orientierte Mamlok sich zunächst an der Musik des 18. und 19. Jahrhunderts, prägend war jedoch die Begegnung mit der Musik von Schönberg. Ursula Mamlok avancierte zu einer der angesehensten Komponistinnen der USA, die Sehnsucht nach Berlin jedoch trieb die 85-Jährige jüngst zurück in ihre alte Heimat. Grund genug, sie mit einem Konzert bei den Kulturtagen vorzustellen.

Den musikalischen Part des Abends übernimmt das Klenke Quartett, eines der profiliertesten jungen Streichquartette in Deutschland. Die vier aus Weimar stammenden Musikerinnen verbindet eine enge künstlerische Freundschaft mit Ursula Mamlok, deren 2. Streichquartett sie hier mit dem a-Moll-Quartett von Felix Mendelssohn-Bartholdy kombinieren.



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