Dienstag 1.9.2009 | 19.30 Uhr |Jüdisches Museum Berlin
Schwerpunkt Jüdische Literaturen
Assaf Gavron & Eshkol Nevo

Eshkol Nevo

Assaf Gravron
Eintritt:
10 Euro | 8 Euro erm.
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In Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Berlin
Zu Gast: Assaf Gavron („Hydromania“)
Eshkol Nevo („Vier Häuser und eine Sehnsucht“)
August Zirner – Lesung
Shelly Kupferberg – Moderation
Wann ist Literatur jüdisch? Gibt es Gemeinsamkeiten im Schaffen jüdischer Autoren? Es ist wahrscheinlich, dass es auf diese Fragen keine abschließenden Antworten gibt. Dennoch möchten die Jüdischen Kulturtage in einem Literaturschwerpunkt diese Fragen stellen und vor allem neugierig machen: auf eine ebenso große wie vielfältige Literaturszene, die ihre jüdische Identität immer wieder thematisiert.
Das moderne Israel bildet den Hintergrund für die spannungsgeladenen Geschichten zweier israelischer Autoren, deren Debüts großes Aufsehen erregten. In seinem Roman „Vier Häuser und eine Sehnsucht“ schildert Eshkol Nevo das Zusammenleben zwischen Juden und Palästinensern und berührt dabei durch den fliegenden Wechsel der Erzählperspektiven. Und nachdem Assaf Gavron mit seinem Erstling „Ein schönes Attentat“ für einen großen Skandal sorgte, weil er einen palästinensischen Attentäter als durchaus sympathischen Charakter darstellte, erzählt er in „Hydromania“ vom mörderischen Kampf um Wasser und von einem Israel, in dem die Palästinenser die Macht übernommen haben.
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