30.8. bis 18.10.2009 | Vernissage 30.8.2009 | 12.30 Uhr | Centrum Judaicum
Ausstellung
Lotte Cohn – Baumeisterin im Land Israel

Vernissage
SO, 30. 8. 2009 | 12.30 Uhr
So, Mo 10–20 Uhr
Di, Mi, Do 10–18 Uhr
Fr, 10–17 Uhr
Samstags und an hohen jüdischen Feiertagen geschlossen.
Eintritt: 3 Euro | 2,50 Euro erm.
„Meine Arbeit war, und ist bis auf den heutigen Tag, im buchstäblichen Sinne das, was damals das Schlagwort war: Bnjan Haarez (Aufbau des Landes)“. Lotte Cohn
Lotte Cohn (1893–1983) war eine Pionierin. In Berlin geboren, gehörte sie zu den ersten Architekturabsolventinnen der TH Charlottenburg und mit ihrem für eine Frau ihrer Zeit untypischen Bildungsweg zu den Avantgardistinnen ihres Berufes. Ihr zionistisches Ideal führte sie 1921 in das Mandatsgebiet Palästina, wo sie als erste graduierte Architektin des Landes maßgeblich am architektonischen Aufbau des modernen Israel beteiligt war. Dabei entfaltete sie eine Formensprache, die sowohl von der Suche nach einem „jüdischen National- bzw. Heimatstil“ als auch von der Architektur des Neuen Bauens und des Bauhauses bestimmt war.
Erstmalig in Deutschland widmet sich eine Einzelausstellung dieser außergewöhnlichen Frauenbiographie des 20. Jahrhunderts. In Fotografien, Plänen und den persönlichen Alben Lotte Cohns wird ihr erst in den letzten Jahren wiederentdecktes Werk auf eindrucksvolle Weise erlebbar.
Eine Ausstellung der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und des Bauhaus Center Tel Aviv
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