Ein bisschen Liebe für mich


Musikalische Lesung über den Operettenkönig Paul Abraham
SO 04.11.2018 (Beginn 11:00 Uhr | Einlass ab 10:00 Uhr)

Der ungarisch-jüdische Komponist Paul Abraham (1892-1960) brachte Mitte der 1920er Jahre in Budapest seine ersten Operetten auf die Bühne, deren musikalische Qualität aufhorchen ließ. 1930 wechselte er nach Berlin, wo er in der Folgezeit mit „Die Blume von Hawai" und „Ball im Savoy" zum gefeierten „König“ des Genres aufstieg. Seine parallel dazu entstehenden zündenden Schlager brachten zusätzliche Popularität. Auf den Triumph folgte nach Hitlers Machtantritt Tragik. Abraham kehrte zunächst nach Ungarn zurück und emigrierte 1940 via Paris und Kuba nach New York. Dort gelang ihm jedoch kein Neustart. 1946 an einem schweren Nervenleiden erkrankt, folgten zehn Jahre Aufenthalt in einer Klinik. 1956 siedelte er durch Initiative eines Freundeskreises nach Hamburg über, wo er 1960 verstarb.
Moderator Dr. Jürgen Schebera lässt Leben und Werk Paul Abrahams lebendig werden. Dazu erklingen live einige seiner schönsten Lieder, kombiniert mit raren historischen Tondokumenten. Mit Alexandra Julius Frölich und Eva Maria Kölling (Gesang) und Alexander Gutman (Klavier).

Eine Produktion der Jüdischen Kulturtage Berlin in Zusammenarbeit mit dem Renaissance-Theater Berlin.

Eintritt € 18,00/erm. 12,00 zzgl. Ticket- und Vorverkaufsgebühren
Tickets hier erhältlich
oder unter
+49 30 312 42 02

Tickets

Knesebeckstraße 100 (Ecke Hardenbergstraße)
10623 Berlin